Frau lebte 19 Jahre im Dschungel

In Kambodscha ist nach 19 Jahren eine Frau aufgetaucht, die die ganze Zeit über in engem Einklang mit der Natur in der Wildnis gelebt hat.

Dorfbewohner stellten der Frau nach und brachten sie zu ihren Eltern. Rochom P’ngieng ist jetzt 27 Jahre alt und kann nicht mehr sprechen, so dass sie selbst bisher keine Auskunft zu ihrem Schicksal geben konnte.

„Sie ist wie ein halber Mensch und ein halbes Tier“, sagte der Polizeichef des Bezirks Oyadao in der Provinz Rattanakiri, Mao San. „Sie ist verdreht. Sie schläft tagsüber und steht nachts auf.“ Der Vater von Rochom P’ngieng sagte, er habe seine Tochter an ihren Gesichtszügen und an einer Narbe am Rücken wiedererkannt. Der Vater namens Sal Lou ist Dorfpolizist und gehört der ethnischen Minderheit der Pnong an.

Seine Tochter verschwand nach Polizeiangaben vom Donnerstag im Alter von acht Jahren, als sie in der abgelegenen Dschungelregion im Nordosten von Kambodscha Rinder hütete. Entdeckt wurde sie am 13. Jänner von einem Dorfbewohner, der eine Box mit Nahrungsmitteln in der Nähe seines Bauernhofs vergessen hatte. Als er sie holen wollte, war ein Teil der Nahrungsmittel verschwunden. „Er beschloss, die Gegend abzusuchen und entdeckte einen nackten Menschen“, sagte der Polizist Chea Bunthoeun. Der Dorfbewohner holte seine Freunde, und die Gruppe nahm die Frau im Dschungel gefangen.

„Ihre Eltern hatten schon die Hoffnung aufgegeben, sie je wiederzusehen“, sagte Chea Bunthoeun. „Der Vater weinte und umarmte sie, als er wieder mit seiner Tochter zusammentraf.“ Die junge Frau hat nach Darstellung Mao Sans jedoch große Schwierigkeiten, sich an das Leben im Dorf zu gewöhnen.

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