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Frau Holle tobt sich im Ländle aus - Lawinengefahr steigt

Janine, Anna Sophie, Emma und Luca vergnügten sich in der frischverschneiten Schneelandschaft in Bezau.
Janine, Anna Sophie, Emma und Luca vergnügten sich in der frischverschneiten Schneelandschaft in Bezau. ©Berchtold
Eine Warmfront beschert der Alpennordseite in den kommenden 36 Stunden eine ordentliche Ladung Neuschnee. Im hinteren Bregenzerwald und am Arlberg können in der Nacht auf Dienstag bis zu 20 Zentimeter Neuschnee dazukommen.
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Österreichweit ist vereinzelt sogar ein halber Meter Neuschnee möglich, bis Dienstagfrüh sind die Verhältnisse tiefwinterlich. Tagsüber setzt sich allmählich mildere Luft durch, die Schneefallgrenze steigt auf rund 600 m. Vorübergehend deutlich milder mit Tauwetter wird es am Mittwoch und Donnerstag. Die Frostgrenze steigt auf über 2.000 m. Ein neuerlicher Kaltlufteinbruch zeichnet sich für Freitag ab.

Steigende Lawinengefahr

Die Alpennordseite bekommt bis Dienstagnachmittag eine große Ladung Neuschnee. „In den Tälern kommen hier vielerorts 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee dazu, im unmittelbaren Nordstau vom Loferer Land über das Salzkammergut bis zur Eisenwurzen ist vereinzelt sogar bis zu ein halber Meter möglich“, so UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. Am Dienstag in der Früh sollte man in vielen Regionen mit tiefwinterlichen Straßenverhältnissen rechnen. Auf den Bergen gibt es durch den starken Wind massive Schneeverfrachtungen wodurch die Lawinengefahr deutlich ansteigt.Unter Zufuhr milderer Luft muss man in tiefen Lagen unterhalb von 600 bis 400 m allerdings immer öfter mit Regen rechnen. Spätestens am Dienstagnachmittag lassen die Schneefälle überall nach und klingen in der Nacht auf Mittwoch ab.

Vorübergehend Tauwetter

Deutlich milder mit Höchstwerten von -1 bis +8 Grad wird es am Mittwoch und Donnerstag. Dazu ist es trocken und zeitweise scheint die Sonne. In den Niederungen bleibt es aber oft trüb durch Nebel und Hochnebel. Am mildesten wird es in sonnigen Hanglagen zwischen 800 und 1.200 m, kalt bleibt es in den trüben Regionen und in den schattigen Tälern. Mild auch auf den Bergen, die Frostgrenze steigt vorübergehend auf über 2.000 m.

Kaltlufteinbruch am Feiertag

Am Freitag, dem Feiertag, kündigt sich mit einer Kaltfront und einen Italientief der nächste Kaltlufteinbruch an. Die Schneefallgrenze sinkt aus heutiger Sicht bis zum Abend in viele Täler. Klirrend kalt mit Dauerfrost selbst im Flachland und etwas Neuschnee in den Alpen verläuft dann das Wochenende.

(Ubimet/Red.)

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