Französischer Priester der Zuhälterei verdächtigt

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Ein französischer Priester aus Metz soll als Zuhälter gearbeitet haben. Er wurde vom Dienst suspendiert.

Die Justiz habe ein Ermittlungsverfahren aufgenommen, berichtete die Zeitung “L’Alsace” am Mittwoch. Nach ersten Ermittlungen wollte der Priester einer jungen Prostituierten einen Job in einem “Massagesalon” verschaffen, in dem er selbst mehrfach Kunde gewesen sei. Der etwa 50-Jährige habe keinen Profit daraus ziehen wollen, sondern lediglich der jungen Frau helfen wollen, betonte sein Anwalt Alain Behr.

Tatsächlich soll es sich bei dem Massagesalon um einen Zuhälterring gehandelt haben, der die jungen Frauen im Internet angeboten habe. Die Bande sei in Lothringen, aber auch in Luxemburg, Belgien und Paris aktiv gewesen. Gegen zehn mutmaßliche Mitglieder wird seit Juni ermittelt, ein Pärchen befindet sich seit etwa zehn Tagen in Haft. Der Priester kam vorübergehend in Untersuchungshaft und ist unter Auflagen auf freiem Fuß.

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