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Französinnen folterten 55-Jährigen

Weil sie shoppen gehen wollten, haben drei junge Mädchen in Frankreich einen 55-Jährigen stundenlang auf übelste Weise misshandelt, um an dessen Kreditkarte und Geheimnummer zu gelangen.
Die Mädchen im Alter von 14, 15 und 17 Jahren aus Grenoble hätten die Tat gestanden, berichtete die Zeitung “Le Monde” (Dienstag). Sie sind in einer Haftanstalt für Jugendliche untergebracht und müssen sich wegen Folter, Barbarei und Erpressung vor Gericht verantworten. Reue hätten sie nicht gezeigt. Sie hätten shoppen gehen wollen, lautete ihre einzige Erklärung.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die 15-Jährige solle regelmäßig Kontakt zu dem Mann gehabt haben, der allein in einer Sozialwohnung lebte und als psychisch labil galt. Die drei schlugen dem Mann mit einem Hammer auf den Kopf, stachen mit einem Messer zu, zogen ihn aus und drückten ihm Zigaretten auf dem Rücken aus. Anschließend verwüsteten sie die Wohnung. Bei der Festnahme zertrümmerte eines der Mädchen einem Polizisten den Meniskus. Bei einer Verurteilung müssen sie mit 15 bis 30 Jahren Haft rechnen.

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