Französische Truppen in Zentralafrika angegriffen

Mehrere Ex-Rebellen wurden getötet. (Symbolbild)
Mehrere Ex-Rebellen wurden getötet. (Symbolbild) ©AP
Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen französischen Truppen und Kämpfern des Ex-Rebellenbündnisses "Seleka" sind in der Zentralafrikanischen Republik mehrere Milizionäre getötet worden. Die französischen Soldaten der Eingreiftruppe Sangaris seien auf Patrouille in der Stadt Batangafo im Norden des Landes gewesen, als sie von den Ex-Rebellen angegriffen worden seien, hieß es.

Die Franzosen hätten sich bei dem Vorfall am Montag mit schweren Waffen verteidigt, so ein Offizier der Friedenstruppe der Afrikanischen Union (MISCA). Sie erhielten auch Unterstützung von Kampfflugzeugen.

Spirale der Gewalt

Die muslimische “Seleka” hatte im März 2013 den damaligen Staatschef Francois Bozize gestürzt. Der Putsch zog das Land im Herzen Afrikas in eine Spirale der Gewalt zwischen muslimischen und christlichen Milizen. In dem Bürgerkrieg wurden bereits tausende Menschen getötet, fast eine Million Menschen sind auf der Flucht.

Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet

Die Konfliktparteien unterzeichneten zwar zuletzt in der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville nach langen Verhandlungen ein Waffenstillstandsabkommen. Allerdings handelt es sich nur um einen Minimalkonsens, konkrete Schritte zur Entwaffnung der Milizen und ein politischer Fahrplan fehlen in der Einigung. Um die Gewalt zu stoppen, sind unter anderem französische Soldaten in Zentralafrika im Einsatz.

(APA)

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