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Franziskanische Gemeinschaften im Kloster Bezau

Vertreter der Franziskanischen Gemeinschaft Vorarlbergs
Vertreter der Franziskanischen Gemeinschaft Vorarlbergs ©seeburger

Auf Einladung des Alt-Standesrepräsentanten und Klostervaters des Franziskanerklosters Bezau, Ferdinand Kohler, trafen sich die Vertreter der Franziskanischen Gemeinschaften von Vorarlberg zu ihrem Frühjahrstreffen. Von den dort wirkenden Franziskanerpatres, P. Simon und P. Johannes, wurden die Teilnehmer herzlich begrüßt und auch gastfreundlich bewirtet. Ferdinand Kohler machte uns in sehr humorvoller Weise mit der Geschichte des Bezauer Klosters vertraut und wie es nach dem Abgang der Kapuziner im Jahre 1977 zur Übernahme des Klosters durch die Franziskaner der Provinz Kattowitz / Polen kam. Als damaliger junger Bürgermeister von Andelsbuch und Standesrepräsentant des Bregenzerwaldes hat er in ganz Europa, wie u.a. in Frankreich, Deutschland, Bosnien und zuletzt in Polen Orden besucht, um sie für die Übernahme des Klosters in Bezau, das dem Stand Bregenzerwald (12 Gemeinden) gehört, zu gewinnen. In Kattowitz hatte er mit seinem Bemühen Erfolg. Ferdinand Kohler hat Geschichte geschrieben. Ihm ist es zu verdanken, dass heute Franziskaner in Vorarlberg wirken, zuerst in Bezau und dann auch in Bludenz und Dornbirn, diese gehören allerdings zur Provinz Posen in Polen. Vom Leiter des Bildungshauses im Kloster, Norbert Schneider, wurden wir dann noch durch die Räumlichkeiten geführt und bekamen einen Einblick über die Aktivitäten dieses für den Bregenzerwald wichtigen Hauses. Unter den Teilnehmern dieses Treffens sah man die neue Äbtissin der Schwestern der Hl. Klara von Bregenz, Sr. Maria Barbara Moosbrugger mit Klostervater Hans Kallinger und BR-Präs. a.d. Jürgen Weiß, vom Kapuzinerkloster Feldkirch Guardian Br. Karl-Martin Gort und Br. Gebhard Köck , vom Franziskanerkloster Bludenz, P. Makary Warmuz und P. Johannes Dostatni mit Klostervater Heinz Seeburger, von den Kreuzschwestern Oberin Sr. Barbara Achrainer, vom Kapuzinerkloster Gauenstein Klostervater Richard Fritz sowie Prof. Dr. Walter Fehle, ein besonderer Förderer der Franziskanischen Gemeinschaften. Es war für alle wieder ein sehr aufschlussreicher aber auch geselliger Nachmittag, ganz im franziskanischen Geist.

Heinz Seeburger, Klostervater

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