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Frankreich: Wahlkampf gestartet

In Frankreich hat am Ostermontag nach den gesetzlichen Vorschriften die offizielle Phase des Wahlkampfes für die Wahl des Staatspräsidenten begonnen.

Die zwölf vom Verfassungsrat zugelassenen Kandidaten dürfen nun vor den 85.000 Wahlbüros plakatieren. Der Plakatauftrag im Wert von etwa drei Millionen Euro ging an die US-amerikanische Firma Clear Channel, der „Nummer 1“ auf dem Weltmarkt. Fernsehen und Radios strahlen die kurzen Wahlkampfspots der Kandidaten nach einem präzise festgelegten Schlüssel aus. Jeder Bewerber hat im öffentlichen Fernsehen und Radio 45 Minuten „Redezeit“, die er in Minuten-Clips aufteilen muss. Den Anfang machte am Montag der radikale Bauernführer und Globalisierungskritiker José Bové. Mit der Realisierung seines Werbefilms hatte er den Humoristen Karl Zero betraut.

Der erste Wahlgang findet am 22. April statt, die Stichwahl zwischen den beiden stimmenstärksten Kandidaten zwei Wochen später, am 6. Mai. Weniger als zwei Wochen vor der Präsidentenwahl wissen etwa 18 Millionen Wahlberechtigte noch nicht, welchem der 12 Kandidaten sie am 22. April ihre Stimme geben werden. Diesen sehr hohen Anteil von Unschlüssigen – rund 42 Prozent der Wahlberechtigten – zeigten zwei am Ostersonntag veröffentlichte Umfragen. Nach den Umfragen liegt der konservative UMP-Chef Nicolas Sarkozy weiter vor der Sozialistin Ségolène Royal. Dahinter folgen der zentrumsbürgerliche Politiker Francois Bayrou sowie der Chef der rechtsextremen Nationalen Front (FN), Jean-Marie Le Pen.

Seit dem 20. März waren die Medien bereits verpflichtet, den Kandidaten die gleiche Sprechzeit zuzugestehen, allerdings sind nun auch die politischen Kommentare von der Zeitberechnung betroffen. Überdies müssen nun auch die Sendezeiten berücksichtigten werden, während es bisher möglich war, die „kleinen“ Kandidaten erst zu späten Abendstunden auftreten zu lassen, die Favoriten dagegen in der Prime-Time. Dieses Prinzip der strikten Gleichheit gilt auch in den zwei Wochen zwischen dem ersten Durchgang und der Stichwahl.

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