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Frankreich-Spiel als Laufsteg

Für Österreichs Nationalspieler geht es ab 21 Uhr in Paris um mehr als nur um einen gelungenen Abschluss der WM-Qualifikation. Gegen Frankreich beginnt das Casting für die EM-Qualifikationsspiele im kommenden Jahr.

Teamchef Dietmar Constantini hat vor der eigentlich bedeutungslosen Partie wieder neuen Druck aufgebaut. Testspiel-Schlendrian kann sich also keiner erlauben. „Es kann aber auch gefährlich sein, wenn alle glauben, dass sie nach vorne sprinten müssen“, warnte Constantini. Keine neuen Experimente gibt es auf dem Torhüter-Posten. Helge Payer wird auch gegen den Vize-Weltmeister von 2006 zwischen den Pfosten stehen. Andreas Schranz und Christian Gratzei müssen sich weiter gedulden, zumal der Rapid-Goalie seit Wochen in Hochform agiert. Jürgen Macho ist weiter ohne Verein und Michael Gspurning sucht den Weg zurück ins Team über Leistungen bei seinem Klub Xanthi.

Seine Chance auf einen Platz im Kader für die EM-Qualifikation, die im kommenden Herbst beginnt, will Ekrem Dag mit einer guten Vorstellung untermauern. Für den gebürtigen Türken, der im Dezember seinen 29. Geburtstag begeht, wäre eine Teilnahme an der EURO 2012 in Polen/Uk­raine wohl der Höhepunkt seiner Karriere.

Die Qualifikation für eines der nächsten Turniere (EURO 2012 bzw. WM 2014) verlangt auch ÖFB-Präsident Leo Windtner. „Wir können nicht immer nur sympathisch sein, wir brauchen Resultate.“ Vor seinem Debüt im der A-Nationalmannschaft steht auch David Alaba. Begründet hat der Teamchef die Einberufung des erst 17-Jährigen u. a. auch damit dass sich andere Nationalverbände für den Teenager interessieren und er im Falle eines Einsatzes in einem A-Team-Bewerbspiels keinen Nationenwechsel mehr vollziehen könnte. Alaba selbst hat nach eigenen Angaben aber noch nie diesbezügliche Angebote bekommen und sich auch noch keine Gedanken darüber gemacht, für ein anderes Nationalteam zu spielen.

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