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Frankreich nach Brexit wohl führender EU-Finanzplatz

Paris auf dem Weg zur neuen Finanzmetropole der Union
Paris auf dem Weg zur neuen Finanzmetropole der Union ©APA (AFP)
Nach dem Brexit wird einer Studie zufolge wahrscheinlich Frankreich die führende Position in der EU-Finanzbranche von Großbritannien übernehmen. Das ist das Ergebnis von Untersuchungen des Forschungsinstituts New Financial, die am Dienstag vorgestellt wurden. Demnach wird der Austritt der Briten dazu führen, dass die Kapitalmärkte der Europäischen Union kleiner und weniger entwickelt sind.

Dies wiederum werde dazu führen, dass die Gemeinschaft stärker von der Kreditvergabe durch die - derzeit kriselnde - Bankenbranche abhängig werde, besagt die Studie. Den Experten zufolge steht Großbritannien für nahezu ein Drittel der Kapitalmarktaktivitäten in der EU. Dies sei mehr als die Anteile Frankreichs und Deutschlands zusammen.

International sinke der Anteil der EU nach dem Brexit auf 14 von zuvor 21 Prozent und entspreche damit jenem Chinas. Das Gewicht der USA auf den globalen Kapitalmärkten sei dreimal so groß, rechneten die Experten vor.

(APA/ag.)

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