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Frankreich: Drei AKW in der Türkei

Frankreich möchte in der Türkei in die Atomenergie investieren. Das sagte Außenminister Philippe Douste-Blazy nach einem Treffen mit dem türkischen Wirtschaftsminister Ali Babacan.

Bisher seien 300 französische Unternehmen vornehmlich in den Sektoren Automobil, Telekommunikation, Banken und Versicherungen tätig.

Das Interesse französischer Firmen an Investitionen in der Türkei sei hoch, sagte Douste-Blazy laut türkischen Medienberichten. Der Minister hält sich mit einer starken Wirtschaftsdelegation in Ankara auf.

Die stark von Energieeinfuhren abhängige Türkei plant nach Angaben des Energieministeriums den Bau von drei Atomkraftwerken. Die Reaktoren sollen über eine Gesamtleistung von 4.500 Megawatt verfügen und ab 2012 ans Netz gehen. Erste Pläne zum Einstieg in die friedliche Nutzung der Atomenergie wurden in der Türkei bereits Ende der 1960er Jahre gemacht, aber immer wieder auf Eis gelegt oder verworfen. Kritiker führten die Erdbebengefahr gegen den Bau von Atommeilern ins Feld.

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