Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Fracking: Briten wollen am Bodensee nach Erdgas bohren

Gerade in der Bodenseeregion, die Trinkwasser für über vier Mio. Menschen bereitstellt, sei Fracking unvertretbar.
Gerade in der Bodenseeregion, die Trinkwasser für über vier Mio. Menschen bereitstellt, sei Fracking unvertretbar. ©VOL.AT
Bregenz, Freiburg - Das britische Unternehmen Parkyn Energy Germany will auf der Suche nach Erdgas am Bodensee Bohrungen durchführen. Aus diesem Grund hat die deutsche Bergbehörde des Regierungsbezirks Freiburg am Donnerstag zu einer Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion nach Illmensee eingeladen.
Suche nach Gasvorkommen
Konzerne betreiben Lobbying

Die geplante Podiumsdiskussion in Ilmensee könnte brisant werden. Auf der Suche nach “unkonventionellen Lagerstätten” in der Bodenseeregion will das britische Unternehmen Parkyn Energy Germany auch entsprechende Bohrungen am Vorarlberger Haussee durchführen. Die Genehmigung zur Erdgassuche wurde für die britische Firma Bell Exploration laut Stiftung Bodensee erst kürzlich verlängert.

Fracking-Bohrungen gefährden Trinkwasser

In einem Artikel warnt Sven Schulze von der Stiftung Bodensee vor der Fracking-Methode: “Insbesondere in der Bodenseeregion, die Trinkwasser für über vier Millionen Menschen bereitstellt, ist dies ein unvertretbares Risiko. Nur eine der vielen Gefahren und Risiken, die diese Technik birgt. Daneben gibt es Fragen der Entsorgung der verbrauchten Fracfluide, des Klimaschutzes und viele weitere Umweltbelastungen, die Fracking mit sich bringt.
Aus diesen Gründen lehnt die Bodensee-Stiftung Fracking grundsätzlich ab und fordert, dass Deutschland dem Beispiel Frankreichs folgt, wo Fracking grundsätzlich untersagt ist.” Mittels Fracking-Methode werden unter hohem Druck große Mengen Wasser, das offensichtlich mit nicht gefährlichen chemischen Zusatzstoffen versetzt wird, in das Erdloch gepumpt um die harten Gesteinsschichten aufzubrechen. Falls die Testbohrungen positiv verlaufen muss man natürlich davon ausgehen, dass die Unternehmen das Erdgas auch fördern wollen.

LH Wallner gegen Fracking

Bereits im August hat LH Markus Wallner sich gegen die umstrittene Methode ausgesprochen ebenso wie seine Kollegen der Grünen und von der SPÖ. Vorarlberg und Baden-Württemberg eint die kritische Haltung. Es bildet sich eine Allianz der Kritiker gegen das Fracking“, sagte Wallner damals, der die Sache im Rahmen der internationalen Bodenseekonferenz zur Sprache gebracht hatte. (VOL.AT)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Wirtschaft Vorarlberg
  • Fracking: Briten wollen am Bodensee nach Erdgas bohren
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen