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FPÖ will "Töchter" wieder aus der Bundeshymne verbannen

©APA/HANS KLAUS TECHT
Der FPÖ waren die "Töchter" in der Hymne von Anfang an ein Dorn im Auge - nun hofft man auf die Unterstützung der ÖVP, um die Hymne wieder in den Urzustand zu versetzen.

“Heimat, großer Töchter und Söhne” – so lautet der Text der Hymne seit 2012 offiziell neu. Doch die Neuversion hat nicht überall Anklang gefunden – ganz im Gegenteil: Schon von Anfang an formierte sich Widerstand, teilweise auch von prominenter Seite. Auch die FPÖ reihte sich bei den Kritikern ein.

Auch Binnen-I soll weg

Nun versucht die FPÖ im Zuge des Gleichbehandlungsausschusses, die Reform der Hymne wieder rückgängig zu machen, wie “oe24.at” berichtet. Nicht nur das: Laut FP-Frauensprecherin Carmen Schimanek will man auch das Binnen-I aus sämtlichen offiziellen Dokumenten und Unterrichtsmaterialien verbannen. Die FPÖ hofft bei ihrem Ansinnen vor allem auf Unterstützung aus der ÖVP: ” “In den letzten Jahren ist die ÖVP gesellschaftspolitisch leider sehr weit nach links abgedriftet, wie man an ihrer Zustimmung zur Pfuschaktion an der Bundeshymne oder der schrittweisen Einführung der Gesamtschule sehen kann. Unter Sebastian Kurz gibt sie nun vor, wieder eine konservativere Position einzunehmen. Da nun ja angeblich ein freies Spiel der Kräfte herrscht, kann die ÖVP jetzt schon vor der Wahl Farbe bekennen und zeigen, dass es ihr ernst ist.”

FPÖ sieht Bevölkerung hinter sich

Aus der Bevölkerung sieht Schimanek auf jeden Fall große Unterstützung für ihr Vorhaben: “Es gibt kaum jemanden, der nicht noch immer die originale Bundeshymne singt. Und was das Binnen-I und solche Späße betrifft: Im Alltag gebraucht diese Schreibweisen doch kaum jemand und auch Sprachwissenschaftler wehren sich vehement gegen das Gendern in der deutschen Sprache.”

Das Binnen-I stifte in geschriebenen Texten nur Verwirrung und finde im gesprochenen Deutsch darüber hinaus gar keine sinnvolle Verwendung meinte Schimanek: “Wenn man schon darauf besteht, herauszustreichen, dass Männer und Frauen gleichermaßen angesprochen werden, weil man das Gefühl hat, es würde aus dem Kontext nicht sowieso hervorgehen, dann kann man einfach die weibliche und die männliche Form des Wortes hinschreiben und muss unsere Sprache nicht mit Fantasiewörtern entstellen”

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