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FPÖ und Team Stronach ohne Betriebsrat

Stronach und Strache verzichten auf Arbeitnehmervertreter.
Stronach und Strache verzichten auf Arbeitnehmervertreter. ©APA
Nachdem am Wochenende Vorwürfe bekannt geworden sind, wonach im Parlamentsklub der NEOS eine Mitarbeiterin gekündigt worden sei, weil sie einen Betriebsrat gründen wollte, kann es den Pinken nun mit der Gründung einer Arbeitnehmervertretung nicht schnell genug gehen. Mitarbeiter des Klubs seien bereits aktiv geworden, in wenigen Wochen soll ein Betriebsrat gewählt werden.
Kündigung nach Betriebsrats-Initiative?

Man sei bereits in Kontakt mit der Gewerkschaft und lade diese ein, in den Klub zu kommen und “sich ein Bild zu machen”, hieß es aus der pinken Fraktion am Dienstag.

Ein Mitarbeiter habe sich bereit erklärt, die Initiative zu ergreifen und einen Betriebsrat zu gründen. Im Klub geht man davon aus, dass es noch ein paar Wochen dauern wird, bis es so weit ist. Zunächst müsse eine Betriebsversammlung stattfinden und ein Wahlvorstand gebildet werden, dann könne die Wahl abgehalten werden. Man gehe davon aus, dass es zwei Betriebsräte plus Ersatz geben wird.

Für SPÖ, ÖVP und Grüne “selbstverständlich”

Eine Selbstverständlichkeit ist ein Betriebsrat bei den Parlamentsklubs nicht. Wie eine APA-Rundfrage ergab, haben neben den NEOS auch FPÖ und Team Stronach aktuell kein solch ein Gremium in ihrer Fraktion. SPÖ, ÖVP und Grüne haben dagegen jeweils “selbstverständlich” einen Betriebsrat.

Gewerkschaft bietet NEOS Hilfe an

Die Gewerkschaft GPA-djp hat den NEOS Unterstützung bei der Gründung eines Betriebsrats in ihrem Parlamentsklub angeboten.

GPA-djp lädt die NEOS-Verantwortlichen zu einem Gespräch ein, “um die Vorgangsweise einer Betriebsratsgründung im Parlamentsklub zu erörtern und dabei mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Wir hoffen nunmehr, dass den öffentlichen Worten auch Taten folgen”, so die Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp-Wien, Barbara Teiber, in einer Aussendung am Dienstag.

(APA)

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