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FPÖ-Desaster: Kickl und Co. wollen nicht mehr regieren

©ABD0270_20190929 - WIEN - …STERREICH: FP…-Klubobmann Herbert Kickl im Rahmen der Nationalratswahl am Sonntag, 29. September 2019, im Medienzentrum in der Hofburg in Wien. - FOTO: APA/HELMUT FOHRINGER
Herbert Kickl sieht keinen Regierungsauftrag für seine Partei. Ebenso deutlich wurden Ländervertreter. Oberösterreichs blauer Parteichef Manfred Haimbuchner: "Wir werden in die Opposition gehen."
Enttäuschte Gesichter bei der FPÖ
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Der geschäftsführende FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl sieht im voraussichtlichen Ausgang der Nationalratswahl keinen Regierungsauftrag für seine Partei. In einer Koalition mit der ÖVP müsse man etwas dagegen halten können, sagte er am Sonntag zur APA. Mit annähernd 16 Prozent sei dies schwer möglich. Die Rolle des Klubchefs würde zudem wieder "ganz gut zu meinem Profil passen".

Bereits zuvor hatte FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky infrage gestellt, ob das vorläufige Ergebnis für die Freiheitlichen ein Wählerauftrag für eine Regierungsbeteiligung ist.

Ländervertreter werden deutlich

Generalsekretär Christian Hafenecker meinte: "Wir haben heute definitiv keinen Regierungsauftrag erhalten." Ebenso deutlich wurden Ländervertreter. Der Burgenländer Johann Tschürtz hält eine Koalition mit der ÖVP auf Bundesebene für "erledigt", Tirols Landesobmann Markus Abwerzger sprach sich für den Gang in die Opposition aus, Salzburgs Marlene Svazek sah keinen Auftrag für Regierungsverhandlungen. Für Oberösterreichs blauen Parteichef Manfred Haimbuchner ist angesichts des Wahlergebnisses klar: "Wir werden in die Opposition gehen." Und demzufolge werde die FPÖ auch "keine Koalitionsgespräche" führen, fügte er noch an. Er sehe die Opposition als Chance für die Freiheitlichen, da "werden sich noch viel wundern".

Gilt, Vorwürfe zu überprüfen

Das Votum sei "natürlich enttäuschend", so Kickl, "aber wir sind nicht wirklich überrascht". Jetzt gehe es darum, sich ein Bild von den jüngsten Vorwürfen gegen die Partei zu machen und diese zu überprüfen.

Beim Wahlsieger und voraussichtlichen künftigen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) müsse man nun schauen, ob dieser seine Versprechen nun wirklich einlöst, meint Kickl. Die freiheitlichen selbst werden sich nun mit einer Neuaufstellung beschäftigen müssen, die aber durch die neuen Mandatare im Nationalrat ohnehin geschehe. Die Frage sei: "Wie schaffen wir es, uns auf breite Beine zu stellen?"

(APA)

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