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Ford plant Massenabfindungen und Lohnkürzungen

Der US-Autobauer Ford plant offenbar, seine Kosten massiv zu drosseln. Dazu will der Konzern allen 42.000 Arbeitern in den USA Abfindungen oder den Vorruhestand anbieten.

Wie US-Medien unter Berufung auf ein internes Memo berichten plant Ford drastische Sparmaßnahmen. Offiziell wurden die Pläne bislang noch nicht bestätigt. Darüber hinaus sei vorgesehen, die Auszahlung von Leistungsboni sowie des Inflationsausgleichs in den restlichen drei Jahren des laufenden Tarifvertrags auszusetzen. Mit der Gewerkschaft United Automobile Workers (UAW) habe sich Ford darauf bereits geeinigt.

Neben den Arbeitern will sich auch das Ford-Management selbst in die Pflicht nehmen. So sollen die beiden ranghöchsten Führungskräfte, Chief Executive Alan Mulally und Executive Chairman Bill Ford, für zwei Jahre auf 30 Prozent ihrer Bezüge verzichten. Zudem werde der gesamte Vorstand vom Anspruch auf Barabfindungen absehen. Von den “Big Three” der angeschlagenen Autoriesen galt Ford gegenüber General Motors (GM) und Chrysler bisher als vergleichsweise krisenfest.

Ford habe die Anzeichen der Absatzkrise früher als die beiden Konkurrenten erkannt und sich entsprechend darauf eingestellt. So ist der Konzern trotz eines Rekordverlusts von 14,6 Mrd. Dollar im Vorjahr der einzige Hersteller, der die staatlichen Mittel zur Rettung der US-Automobilindustrie nicht in Anspruch nehmen will. Zudem sei das Unternehmen finanziell besser aufgestellt als GM und Chrysler. Diese empfingen seit Dezember eine Summe von 17,4 Mrd. Dollar aus dem Maßnahmenpaket. Um die Insolvenz zu vermeiden, fordern sie weitere Hilfen in Höhe von 39 Mrd. Dollar. Dem Ford-Vorstand zufolge bleibt der Konzern entschlossen, den Betrieb ohne Überbrückungskredit von der US-Regierung aufrecht zu erhalten.

Bereits gestern, Dienstag, hatte sich Ford mit der Gewerkschaft darüber verständigt, künftig weniger Barmittel zur Finanzierung der Krankenversicherung von Ruheständlern aufwenden zu müssen. Stattdessen dürfe der Konzern nunmehr die Zahlungen zur Hälfte in Form von Aktien leisten, um die Finanzdecke zu schonen. Ford zufolge sind die Sparmaßnahmen und die Mithilfe aller Beteiligten erforderlich, um den Konzern erfolgreich durch den Abschwung zu steuern und wieder profitabel zu machen. Schließlich könne man zugunsten aller gestärkt aus der Krise hervorgehen.

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