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Fünf Verletzte bei mitternächtlicher Supermarkt-Eröffnung in Berlin

Bei Tumulten anlässlich der Eröffnung eines Elektronik-Marktes am Berliner Alexanderplatz sind in der Nacht zum Mittwoch mindestens fünf Menschen leicht verletzt worden.

Wie die Polizei am Vormittag mitteilte, drängelten sich rund 5.000 Menschen dermaßen vor den Eingängen des neuen Marktes, dass eine große Scheibe zu Bruch ging und das Geschäft nach zwei Stunden unplanmäßig wieder geschlossen werden musste.

Die Eröffnung des Marktes, der Teil eines großen Einkaufszentrums am Rande des Alexanderplatzes ist, war für Mitternacht angesetzt und von einer umfangreichen Werbekampagne mit zahlreichen Sonderangeboten begleitet worden. Der Andrang überstieg dann aber doch die Erwartungen.

Die Polizei war eigenen Angaben zufolge mit 100 Beamten vor Ort vertreten. Ihre Versuche, die Konsumwut zu kanalisieren, mündeten gegen 2.00 Uhr in der Schließung der Eingänge. Von da an durften nur noch diejenigen kaufen, die es bis dahin in die Verkaufsräume geschafft hatten. Als sie gegen 5.00 Uhr ebenfalls den Markt verlassen hatten, wurde er ganz geschlossen und erst gegen 8.00 Uhr wieder geöffnet, ebenso wie die meisten anderen Geschäfte in dem Zentrum.

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