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Fünf Tonnen Kokain in Kolumbien beschlagnahmt

Die kolumbianische Polizei hat in der Nähe der Grenze zu Venezuela fünf Tonnen Kokain mit einem Straßenverkaufswert von etwa 400 Millionen Euro beschlagnahmt.

Die Drogen seien in der Nähe der Gemeinde Uribia in der Region La Guajira versteckt gewesen, um in Kürze außer Landes geschmuggelt zu werden, berichteten nationale Medien am Donnerstag unter Berufung auf den regionalen Polizeikommandanten, General Oscar Gamboa. Drahtzieher des Schmuggels soll einer der großen Drogenbarone des Landes sein.

Erst am Dienstag hatten die Behörden bei drei Einsätzen an der Pazifikküste insgesamt 3,3 Tonnen Kokain abgefangen und zehn Menschen festgenommen. Kolumbien ist der weltgrößte Produzent von Kokain. Der größte Teil wird in die USA geschmuggelt. Trotz der jahrelangen Besprühung der Kokasträucher mit Pflanzenvernichtungsmitteln aus der Luft sind die Anbauflächen nicht kleiner geworden. Die Profite aus dem Drogengeschäft heizen auch den Konflikt mit linken Rebellen und rechten Paramilitärs immer wieder an.

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