Flutlichtanlage ermöglicht weiteren Bewerb bei Jugendspielen

Startschuss erfolgt in vier Monaten - benötigte Anzahl an 1200 Volunteers für EYOF erreicht. In exakt vier Monaten, am 25. Jänner 2015, werden die Europäischen Olympischen Winter-Jugendspiele (EYOF) in Montafon und Liechtenstein in Schruns eröffnet.

 Rund 1000 Athleten aus 46 Nationen messen sich in acht verschiedenen Sportarten. Nur die Besten ihres Landes qualifizieren sich für das Großereignis. Die Vorbereitungen laufen seit Monaten auf Hochtouren. Mit der Installation einer Flutlichtanlage für die Skisprungschanze, die ab 10. Oktober betriebsbereit ist, wurden weitere wichtige Weichen gestellt.

 

„Ein großer Dank ergeht an Landeshauptmann Markus Wallner, der bei der Eröffnung der Schanzenanlage die Realisierung versprochen hat und dies prompt umgesetzt hat. Für uns bedeutet die Flutlichtanlage ein großer Mehrwert. Ein zusätzlicher Teambewerb bei den Burschen konnte dadurch am 29. Jänner ins Programm aufgenommen werden. Den Mixed-Teambewerb verschieben wir auf den 30. Jänner“, beschreibt EYOF2015-Geschäftsführer Philipp Groborsch.

 

Ein Risikofaktor bei der Großveranstaltung ist oft das Wetter. „Wenn der Wettkampf beispielsweise wegen Schneefall nach hinten verschoben wird, haben wir mit der Fluchtlichtanlage mehr Spielraum. Davon profitieren die Athleten und Zuschauer sowie die Veranstalter“, erklärte ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel. Die Betreiber des Montafon Nordic Sportzentrums sind dadurch flexibler, was die laufenden Trainingszeiten betrifft. „Die Investition ist sehr wertvoll und kommt auch den heimischen Athleten zugute. Der Betrieb der Schanzenanlage läuft bis dato hervorragend. Seit der Eröffnung am 28. Juni gab es nur sieben Tage, an denen hier kein Training stattfand“, erklärte Geschäftsführer Elmar Egg.

1200 Helfer im Einsatz

 

Für eine reibungslose Durchführung der Jugendspiele sind unter anderem 1200 Volunteers im Einsatz. „Diese Anzahl an benötigten Helfern wurde mit dem Stichtag des Anmeldeschlusses am 15. September mehr als erreicht“, freut sich Groborsch. Ihr Einsatzgebiet umfasst 18 verschiedene Bereiche, vom General Management über die Team-Betreuung bis zu Transport und Logistik. Es gab Bewerbungen aus der ganzen Welt. „Eine Dame aus Australien ist dabei, ebenso gibt es Interessenten aus Amerika. Die älteste Bewerberin ist 78 Jahre alt, die Jüngste wird kurz vor Beginn der Jugendspiele 16 Jahre alt. Manche sind ‚Volunteer-Profis‘ und engagieren sich bei vielen Sport-Events, andere haben sich erstmals beworben“, beschreibt Groborsch die Vielfalt. Aus den zahlreichen Bewerbungen wurde eine Vorauswahl von 900 qualifizierten Personen getroffen, von denen letztendlich etwa 500 als EYOF-Volunteers zum Einsatz kommen.

Die heimischen Sportvereine stellen weitere 570 Freiwillige, die im Bereich „Sport“ engagiert sind. Mehr als die Hälfte aller Volunteers kommt aus Österreich. „Mehrere Vorarlberger Schulen haben ihr Interesse bekundet, diese Anfragen bearbeiten wir gerade. Daraus rekrutieren wir die restlichen benötigten Helfer. Unser Bestreben war es von Anfang an, so viele Einheimische wie möglich als freiwillige Helfer zu gewinnen, um den Athleten auch auf diese Weise die Gastfreundschaft und das Ländle näher zu bringen“, sagte Groborsch. Die 150 Helfer für die Bewerbe in Liechtenstein kommen allesamt aus dem eigenen Land.

EYOF-Stammtisch in der Haller-Lounge

In der Haller-Lounge in Schruns findet jeden ersten Freitag im Monat ab 19.30 Uhr der „EYOF-Stammtisch“ statt. Volunteer-Bewerber, Freunde, Nachbarn, Verwandte und alle, die sich für EYOF interessieren und dabei mitmachen wollen, sind herzlich willkommen. Der Stammtisch bietet allen die Gelegenheit, sich in lockerer, entspannter Atmosphäre schon jetzt kennenzulernen und auszutauschen. Die nächsten Termine sind der 3. Oktober, 7. November und 5. Dezember.

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