Flugzeugunglücke: Ursachen gesucht

Technisches Versagen könnte nach russischen Medienberichten vom Dienstag zu dem Flugzeugunglück in Sibirien mit bis zu 131 Toten geführt haben.

An der mit 200 Menschen an Bord verunglückten Maschine Airbus A-310 habe die Schubumkehr zum Abbremsen wahrscheinlich nur an einem der zwei Triebwerke funktioniert, berichtete die Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ unter Berufung auf Experten. Bei dem Absturz einer Maschine der staatlichen pakistanischen Fluglinie PIA in Pakistan mit 45 Toten hat nach ersten Erkenntnissen der Motor ausgesetzt.

Ingenieure der betroffenen Fluggesellschaft Sibir (S7) hätten bestätigt, dass vor dem Start der 19 Jahre alte Unglücksmaschine in Moskau an der Schubumkehr des A-310 gearbeitet worden sei. Bei der Landung in Irkutsk am Sonntagmorgen war die Maschine ungebremst über die Landebahn hinausgeschossen und in eine Reihe von Garagen gerast. Offizielle Angaben zur Unglücksursache gab es zunächst nicht. Die Flugschreiber wurden zur Untersuchung nach Moskau gebracht.

Bis Dienstag wurden in Irkutsk 58 Tote von Verwandten und Medizinern identifiziert. In den Leichenhallen lagen 127 Tote, vier Passagiere wurden vermisst.

Der Chef der pakistanischen Luftfahrtbehörde, Sohail Akhtar Nawaz, sagte am Dienstag, der Flugschreiber der abgestürzten Propellermaschine vom Typ Fokker F-27 Friendship sei noch nicht ausgewertet. Erste Untersuchungen des Absturzes hätten aber ergeben, dass Motorversagen die Unglücksursache war. Die zweimotorige Maschine war am Dienstag kurz nach dem Start in der zentralpakistanischen Stadt Multan ein Feld gestürzt.

Die Maschine war auf dem Weg in die ostpakistanische Stadt Lahore. An Bord waren 41 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Flugzeugunglücke: Ursachen gesucht
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen