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Flugzeug-Absturz im Allgäu: Drei Todesopfer

Experten des Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung versuchten, an dem Wrack Informationen zur Ursache des Unglücks zu erkunden
Experten des Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung versuchten, an dem Wrack Informationen zur Ursache des Unglücks zu erkunden ©Ralf Zwiebler/dpa
Leutkirch (D) - Ein Rundflug über die Bodenseeregion endet tragisch. Der Pilot und seine beiden Passagiere stürzen mit der Propellermaschine auf ein Feld.

Bei einem Absturz eines Kleinflugzeugs nahe Leutkirch im Allgäu sind am Donnerstag alle drei Insassen ums Leben gekommen. Der Pilot der Propellermaschine sowie seine beiden Passagiere sind tot, wie die Polizei Konstanz mitteilte. Das Flugzeug war demnach auf einem Rundflug über die Bodenseeregion. Gegen 13.00 Uhr sendete der Pilot einen Notruf und sprach von Motorproblemen. Ein Unwetter habe es zur Absturzzeit nicht gegeben. Zur Identität der Toten äußerte sich die Polizei in Konstanz zunächst nicht.

Motorprobleme als Absturzursache

Das Kleinflugzeug war nach Angaben eines Polizeisprechers auf einem Flugplatz nördlich von Leutkirch gestartet. Dort ging später auch der Notruf aus der Maschine ein. Wie Uwe Stürmer, Leiter der Kriminalpolizei in Konstanz mitteilte, gab der Pilot als Grund für den Notruf Motorprobleme an der Maschine an.

Maschine auf freiem Feld zerschellt

Helfen konnte dem Piloten aber niemand mehr. Das Motorflugzeug zerschellte auf einem freien Feld in der Nähe des Ortsteils Nannenbach. Die nächste Bebauung dort sind zwei Bauernhöfe in rund 500 Metern Entfernung hinter einer Kuppe.

Die Absturzstelle wurde weiträumig abgesperrt, Experten des Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung versuchten, an dem Wrack Informationen zur Ursache des Unglücks zu erkunden.

(dpa)

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