Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Flughafen Wien: IFM-Angebot wurde genehmigt

Flughafen Wien - IFM-Angebot von Übernahmekommission genehmigt
Flughafen Wien - IFM-Angebot von Übernahmekommission genehmigt ©APA
Der australische Pensonsfonds IFM hat sein Angebot für den Flughafen Wien nun von der Übernahmekommission formell genehmigt bekommen.

IFM will mindestens 20 Prozent und höchstens 29 Prozent des börsennotierten österreichischen Unternehmens übernehmen und bietet je Aktie 80 Euro (vor Dividendenausschüttung/cum Dividende). An der Börse notierten die Papiere am Freitagvormittag bei 74,17 Euro.

Langfristiger Investor

Die Übernahme würde über die Airports Group Europe S.à r.l. (“Airports Group Europe”), eine indirekte Tochtergesellschaft von IFM Global Infrastructure Fund (IFM GIF), erfolgen. Das Angebot läuft bis zum 12. Dezember 2014 um 15 Uhr. Aufschiebende Bedingungen sind, dass zumindest 4,2 Mio. Aktien angedient werden (20 Prozent des Kapitals) und dass die Wettbewerbsbehörde Österreichs dem Aktienerwerb ohne Auflagen zustimmt. Maximal sollen 6.279.000 auf Inhaber lautende Stückaktien der Flughafen Wien AG übernommen werden (29,9 Prozent).

IFM will sich als langfristiger Investor positionieren. “Unser erklärtes Ziel ist ein langfristiges und verantwortungsbewusstes Engagement beim Flughafen Wien” wird Werner Kerschl, Investment Director von IFM Investors, in einer Aussendung vom Freitag zitiert.

IFM-Angebot von Übernahmekommission genehmigt

IFM Investors ist nach Eigenangaben “einer der weltweit größten Investmentmanager im Infrastrukturbereich” und hat 10 Mrd. Euro Kapital investiert. Darunter auch als Manager und Berater von verschiedenen Fonds bei Investitionen in 13 Flughäfen in Australien und Großbritannien. Der Fonds wird von 30 australischen Not-for-Profit-Pensionsfonds gehalten.

Der IFM GIF ist ein unbefristeter, offener Fonds (unit trust), der regelmäßig neues Kapital von institutionellen Investoren aufnimmt. Der Großteil der Investoren von IFM GIF sind institutionelle Pensionsfonds, die unter anderem aus Australien, dem Vereinigten Königreich, Kontinentaleuropa, den Vereinigten Staaten und Kanada stammen. IFM GIF wird von IFM Investors Pty Limited (“IFM Investors”) beraten.

Das Angebot wird von Nomura als Finanzberater und Eisenberger & Herzog Rechtsanwalts GmbH als österreichischer Rechtsberater begleitet.

IFM zu Gesprächen mit anderen Investoren bedeckt

Der australische Pensionsfonds IFM, der beim Flughafen Wien mit mindestens 20 Prozent und höchstens 29,9 Prozent einsteigen will, gibt sich zu den Gesprächen mit anderen größeren Investoren bedeckt. Über den Stand dazu könne er derzeit nichts sagen, so IFM-Manager Werner Kerschl am Freitag gegenüber der APA.

Ob der britische Fonds Silchester, der aktuell über zehn Prozent am Airport hält, an IFM verkauft, ist damit weiter unbekannt. Damit das Übernahmeangebot von IFM überhaupt zustande kommt, müssen bis zum 12 Dezember mindestens 20 Prozent der Aktien den Australiern angeboten werden. Wenn nicht, ist der Deal gescheitert. “Angesichts des attraktiven Preises von 80 Euro je Aktie sind wir sehr zuversichtlich”, sagte Kerschl zur APA. Sollte die Schwelle überschritten werden, wird es auch eine gesetzliche Nachfrist von drei Monaten geben.

IFM wird wegen der Nachfrist erst im Frühjahr 2015 wissen, wie hoch sein Anteil am Flughafen Wien ist. Wenn IFM mehr als 29,9 Prozent der Aktien angeboten werden, wird das Angebot der einzelnen verkaufenden Aktionäre anteilig gekürzt. Die Übernahmekommission der Wiener Börse hatte zuvor am Freitag das Übernahmeangebot von IFM genehmigt und veröffentlicht.

(APA)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Wirtschaft
  • Flughafen Wien: IFM-Angebot wurde genehmigt
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen