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Florierende Wirtschaft bringt mehr Geld

Die Gemeinde Ludesch investiert viel Geld in die Aus- und Weiterbildung der Jugend.
Die Gemeinde Ludesch investiert viel Geld in die Aus- und Weiterbildung der Jugend. ©Harald Hronek

Prüfausschussobmann Länge bescheinigt maßvollen Umgang mit den öffentlichen Mitteln.

AMP “Ludesch hat die Krise gut überstanden” resümiert Bürgermeister Lauermann anlässlich des Rechnungsabschlusses 2010. Die Jahresrechnung über 12,062 Millionen Euro samt Prüfbericht wurde von der Gemeindevertretung einstimmig zur Kenntnis genommen. “Die Wirtschaft floriert wieder, entsprechend mehr Geld fließt auch an Kommunalsteuern in die Gemeindekasse”, sieht Bürgermeister Dieter Lauermann – trotz angespannter Finanzsituation der Gemeinde – optimistisch in die Zukunft: “Im vergangenen Jahr mussten wir an vielen kleinen Schräubchen drehen, um die Ausgaben im Griff zu behalten”, ist Lauermann für die Budgetdisziplin dankbar. Dennoch ergab sich gegenüber dem Voranschlag ein rechnerischer Abgang von 1,468 Millionen Euro. Dieser konnte aber aus einer Rücklage gedeckt werden, welche im Jahr zuvor für das Projekt Waldrasttobel gebildet worden war. Das Hochwasserschutzprojekt war mit rund 2 Millionen Euro die größte Investition. Rund 834.000 Euro steuerten Land und Bund bei. Der Neubau der Radwegbrücke über die Lutz schlug sich mit 30.628 Euro zu Buche, während für den Ausbau der Straßenbeleuchtung 26.000 Euro investiert wurden.

Ortskanalisation am Berg

Für den Anschluss der Haushalte am Ludescherberg an die Ortskanalisation sowie das Trinkwassernetz der Gemeinde mussten 2010 rund 187.000 Euro aufgewendet werden. An Schulerhaltungsbeiträgen für die Ludescher Hauptschüler wurden von den Standorten Nüziders und Thüringen knapp 176.000 Euro verrechnet, mit 64.000 Euro summierten sich die Beiträge an die Musikschule Blumenegg Großes Walsertal. “Der Sozialfond explodiert”, sieht Bürgermeister Dieter Lauermann die Entwicklung mit einiger Sorge. Während die Gemeinde 2007 rund 306.000 Euro an den Landestopf abliefern musste, waren es im letzten Jahr 475.600 Euro. Landesweit klagen die Gemeinden über diese fremdgesteuerte Kostenerhöhung. An Ertragsanteilen aus dem Bundestopf erhielt die Gemeinde rund 2,2 Millionen Euro, während sich die Einnahmen aus den Gemeindesteuern auf rund 893.000 Euro beliefen.

Saubere Buchführung
Der Obmann des Prüfungsausschusses, Walter Länge, bescheinigte verantwortungsvollen Umgang mit Gemeindemitteln umgegangen und lobte die Arbeit des Gemeindekassiers Thomas Vinzenz.
Einer Pro-Kopf-Verschuldung von 3920,60 Euro (ohne GIG) steht in Ludesch ein Pro-Kopf-Vermögen von 4443,17 Euro gegenüber. Die Finanzkraft der Gemeinde liegt derzeit bei 3.172.500 Euro, das Maastricht-Ergebnis liegt bei einem Defizit von rund 1,33 Millionen Euro aus. Die frei verfügbaren Mittel wurden auf 158.700 Euro festgelegt.

Gemeindeamt – Raiffeisenstraße,Ludesch, Austria

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