Florida: Schon 20 Tote durch "Charley"

Nach Angaben der Behörden vom Mittwoch (Ortszeit) wurden insgesamt 20 Menschen getötet. Noch immer befanden sich mehr als 2.000 Menschen in Notunterkünften, rund 438.000 Bewohner müssen noch ohne Strom auskommen.

„Charley“ war der schlimmste Wirbelsturm in Florida seit zwölf Jahren. Er war am Freitag von Kuba kommend mit 235 Stundenkilometern durch den US-Bundesstaat gerast und hatte dabei zehntausende Häuser zerstört oder beschädigt.

Über Hunderttausend Menschen hätten noch immer keinen festen Telefonanschluss, die Benzinreserven seien in manchen Gegenden der Region knapp, erklärten die Behörden. Täglich müssen vom Roten Kreuz mehr als 120.000 Notfallrationen verteilt werden. Über sieben Millionen Liter Wasser sowie Lebensmittel und Stromgeneratoren wurden in die Bezirke im Südwesten Floridas gebracht, die nach dem Wüten des Wirbelsturms am Freitag zum Katastrophengebiet erklärt worden waren. An den Hilfsaktionen sind auch fast 4.000 Nationalgardisten beteiligt.

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