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Fivers gewinnen erstes HLA-Finale nach Verlängerung

Fivers setzen sich knapp durch
Fivers setzen sich knapp durch ©GEPA
In einem dramatischen ersten Endspiel der Handball Liga Austria unterliegt Bregenz auswärts bei den Fivers erst nach Verlängerung.
Fivers-Bregenz 31:29 n.V.

Bereits zum achten Mal lautet das Duell um den Titel des österreichischen Handballmeisters Fivers Margareten gegen Bregenz Handball. Sechs Mal konnten sich die Festspielstädter die Trophäe sichern, nur einmal durfte am Ende das Team aus dem fünften Wiener Bezirk jubeln. Der Rekordmeister aus dem Ländle muss aber erneut die Ausfälle wichtiger Leistungsträger verkraften, der Norweger Espen Lie Hansen fehlt ebenso wie Lucas Mayer, der nach der unschönen Attacke im Halbfinale des Harders Frederic Wüstner erneut mit einem Kreuzbandriss zum Zuschauen verdammt ist. In der laufenden Saison trafen die beiden Mannschaften bereits vier Mal aufeinander und bislang konnte sich jeweils der Club durchsetzen, der vor eigenem Publikum angetreten war.

Ausgeglichene Startphase

Es entwickelte sich die erwartet enge und umkämpfte Partie, Bregenz stand sehr gut in der Deckung und hatte die gefährlichen Schützen der Wiener zu Beginn recht gut im Griff. Nach 22 Minuten hatten sich die Gäste aus dem Ländle eine 7:9-Führung erarbeitet, dann riss der Faden im Angriffspiel der Hedin-Sieben allerdings ein wenig. Es gelang fast sieben Minuten lang kein eigener Treffer und die Fivers erzielten sechs Tore in Folge, beim Stand von 13:10 für die Gastgeber ging es in die Kabinen. Vor allem mit den letzten sieben Spielminuten der ersten Hälfte war Trainer Robert Hedin sichtlich unzufrieden.

Auch nach Wiederbeginn versuchte es der schwedische Coach mit der Variante mit einem zusätzlichen Feldspieler und nach etwas mehr als 37 Minuten hatten man dann sogar wieder die Chance zum Ausgleich. Dieser gelang allerdings nicht und die Gastgeber konnten zumindest zwischenzeitlich den Vorsprung wieder auf drei Treffer ausbauen. Knapp 16 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit war dann aber der Gleichstand wieder hergestellt, Youngster Esegovic traf zum 19:19, wenig später besorgte Hedin sogar die allerdings nicht lang anhaltende Führung. Es gab aber auch schlechte Nachrichten, denn der so starke Tobias Warvne konnte aufgrund einer Verletzung nicht mehr eingesetzt werden.

Dramatik pur in der Schlussphase

Das Spiel wogte hin und her, die dezimierten Bregenzer kämpften aufopferungsvoll in Deckung und Positionsangriff, auch wenn die immer dünner werdende Personaldecke in der Schlussphase zum Problem wurde, vor allem nachdem Esegovic nach einem Foul gegen Ziura dann auch noch mit der roten Karte vom Parkett geschickt wurde. Die Entrüstung auf der Bank der Festspielstädter war groß, denn eine ähnliche Aktion von Ziura gegen Hedin wurde in den ersten 30 Minuten “nur” mit einer 2-Minuten-Strafe geahndet. Beim Stand von 25:25 lief die letzte Spielminute der regulären Spielzeit und nach einem Fehlwurf von Ziura hatten Bammer& Co. tatsächlich noch einmal die Gelegenheit, den Auswärtssieg einzufahren. Mit dem siebten Feldspieler und einem leeren Gehäuse ging Robert Hedin volles Risiko, der Wurf von Frühstück wurde von Pilipovic aber abgewehrt und eine Verlängerung wurde notwendig.

In diesen zusätzlichen zehn Minuten konnte der Rekordmeister die schwierige Personalsituation nicht mehr kompensieren und die Fivers konnten sich entscheidend absetzen. Schlussendlich gewannen die Wiener mit 31:29, am Ende wurde der große Kampf der Bregenzer nicht belohnt. Die Fivers führen in der Best-of-Three Finalserie damit mit 1:0, am Freitag steigt das zweite Spiel in der Handball Arena Rieden Vorkloster. Die Festspielstädter brauchen dann unbedingt einen Sieg, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen.

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