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Fischer: Auf Top-100-Niveau fehlt nicht viel

Gutes Tennis wollte der Wolfurter Martin Fischer bei den Austrian Open in Kitzbühel spielen. Dies gelang ihm trotzde der 7:5, 4:6, 2:6-Niederlage gegen Diego Hartfiled.

Martin Fischer hat am Montag in Runde eins der Tennis-Austrian-Open in Kitzbühel eine schöne Talentprobe abgelegt, ist gegen den Argentinier Diego Hartfield aber als 7:5, 4:6, 2:6-Verlierer vom Center Court gegangen. Die ÖTV-Hoffnung war auf dem Weg, sein insgesamt erst zweites ATP-Match zu gewinnen, als er bei Satzführung in Durchgang zwei Breakbälle zum 4:2 hatte. Doch sein Gegner drehte die Partie.

„Der zweite Satz war der Knackpunkt“, erklärte der Wolfurter nach der 137-Minuten-Partie. „Das Break zum 4:5 habe ich aus heiterem Himmel bekommen, dann Chancen auf das Rebreak vergeben. Aber das Ergebnis ist nicht so wichtig, ich wollte gutes Tennis spielen.“ Möglich, dass auch mangelnde Erfahrung Fischer verlieren ließ. „Es ist ungewohnt für mich, auf dem Center Court und bei so großem Medien-Interesse zu spielen.“

Nach den Austrian Open werden die medialen Fragen an den Südstadt-Spieler vorerst zurückgehen, doch die Rückkehr in das Zentrum des Interesses ist absehbar. Seit Jahresbeginn hat sich Fischer in der Weltrangliste um rund 200 Plätze verbessert, rangiert nun auf Position 288. Ranking-Ziel setzte er sich vorerst keines, doch nach dem Match gegen den ATP-87. Hartfield weiß er: „Ich habe gesehen, dass phasenweise auf Top-100-Niveau nicht viel fehlt.“

Kontakt zu Julian Knowle

Fischer ist derzeit im Begriff, sich von den Futures aus eine Turnier-Ebene höher zu integrieren. „Ich werde vermehrt Challenger spielen, um mich an das höhere Niveau zu gewöhnen“, kündigte der Sieger von zwei Futures 2007 an.

Am intensivsten ist der Kontakt mit Julian Knowle. „Das ist automatisch, weil er Vorarlberger ist.“ Der 33-jährige Doppel-Spezialist bestätigt. „Wir schicken einander immer wieder SMS. Und ich finde es wichtig, ihn gut bei uns aufzunehmen.“

Eine geballte Ladung österreichisches Tennis bieten die Austrian Open heute. In Runde eins tritt der Kärntner Stefan Koubek gegen den Oberösterreicher Daniel Köllerer an, danach bekommt es der Wiener Alexander Peya mit dem Steirer Oliver Marach zu tun. Koubek geht als Favorit in die Partie, Peya nicht unbedingt. Ihre Gegner sind jedenfalls die Finalisten des vorwöchigen Challengers in Rimini.

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