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Firstfeier bei Vorarlbergs größter Passivhaus-Wohnanlage

Feierten einen weiteren erfolgreichen Bauabschnitt: (von links) Architekt Christian Matt, Wilhelm Muzyczyn (Alpenländische Heimstätte), Hans Schiller (Wohnbauselbsthilfe), Roland Frühstück (ÖVP Klubobmann), Hansjörg Österle (Vogewosi), Günter Schertler und Alexander Stuchly von i + R Schertler-Alge.
Feierten einen weiteren erfolgreichen Bauabschnitt: (von links) Architekt Christian Matt, Wilhelm Muzyczyn (Alpenländische Heimstätte), Hans Schiller (Wohnbauselbsthilfe), Roland Frühstück (ÖVP Klubobmann), Hansjörg Österle (Vogewosi), Günter Schertler und Alexander Stuchly von i + R Schertler-Alge. ©i+R Schertler-Alge/Dietmar Mathis
Bregenz - Grund zum Feiern gab es am Mittwoch in Bregenz: Bei Vorarlbergs größter Passivhaus-Wohnanlage fand traditionell die Firstfeier statt.

Errichtet wird die Anlage „Rheinstraße West” vom Vorarlberger Standortentwickler und Bauträger i+R Schertler-Alge gemeinsam mit den drei größten gemeinnützigen Wohnbauträgern Vorarlbergs. Auf dem 6.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Rheinstraße entstehen knapp 100 Wohnungen.

Die Bauarbeiten an der Wohnanlage „Rheinstraße West” in Bregenz schreiten planmäßig voran. Am Mittwoch konnte bereits die Firstfeier abgehalten werden. Auf dem ehemaligen Ford Wehinger-Areal an der Bregenzer Ache entsteht die bisher größte Passivhaus-Wohnanlage Vorarlbergs mit knapp 100 Wohnungen. Insgesamt werden für die vier Baukörper und die Tiefgarage rund 700 Tonnen Stahl und 6.500 Kubikmeter Beton verbaut. Die Investitionen belaufen sich auf 16 Millionen Euro.

Soziale Ausgewogenheit

Erstmals arbeiten bei diesem Projekt die drei größten gemeinnützigen Bauträger Vorarlbergs gemeinsam mit einem privaten Bauträger zusammen. i+R Schertler-Alge realisiert das vom Bregenzer Architekturbüro Dorner/Matt geplante Wohnbauprojekt als Generalunternehmer für die Vogewosi, die Alpenländische Heimstätte und die Wohnbauselbsthilfe. Durch diese Kooperation bietet die neue Anlage „Rheinstraße West” sowohl Mietwohnungen, Miet-Kauf-Wohnungen als auch Eigentumswohnungen. „Die soziale Durchmischung ist ein Modell, das sich gut entwickelt hat und das in Zukunft bestand haben wird”, betonte Geschäftsführer Dipl. Ing. Günter Schertler. Mit den drei größten gemeinnützigen Wohnbauträgern Vorarlbergs mit im Boot sei es der „krönende Abschluss” der gemischten Wohnbauweise.

Passivhausstandard

Die Wohnanlage wird in Massivbauweise im Passivhausstandard errichtet. Die kontrollierte Be- und Entlüftung sowie eine Solaranlage sorgen für einen hohen Wohnkomfort bei geringem Energieeinsatz. Die Wohnungen werden von der Wohnbauförderung des Landes mit der höchsten Förderstufe gefördert. Die Gesamtfertigstellung ist für Oktober, der Bezugstermin mit Ende 2012 geplant.

Factbox: Wohnanlage Rheinstraße West

  • Bauträger: Vogewosi, Alpenländische Heimstätte, Wohnbauselbsthilfe und i+R Schertler-Alge
  • Ausführung: Generalunternehmer i+R Schertler-Alge
  • Größe: knapp 100 Wohnungen in vier Baukörpern
  • Art der Wohnungen: Miet-, Miet-Kauf- und Eigentumswohnungen
  • Energiekonzept: Passivhausstandard
  • Baukosten: 16 Millionen Euro
  • Bezugstermin: Ende 2012
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