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Finanzministerium gegen AK: Familienbonus Plus sorgt für Differenzen

Manch' einer hat vermutlich bereits die Arbeitnehmerveranlagung für 2019 gemacht. VOL.AT-Leser weisen immer wieder auf einen Systemfehler seitens des BMF hin.

Die Arbeitgeber haben bis Ende Februar Zeit die ausstehenden Lohnzettel an das Finanzamt zu übermitteln. Sind alle Lohnzettel im System vorhanden, wie alle Bestätigungen bezüglich Spenden und beispielsweise Kirchenbeiträge, kann die im Volksmund als "Steuerausgleich" benannte Arbeitnehmerveranlagung über FinanzOnline durchgeführt werden.

Vorarlberger warten auf Arbeitnehmerveranlagung

VOL.AT-Lesern ist nun aufgefallen, dass es aktuell offensichtlich aber zu Verzögerungen kommt. Auch auf diversen Social Media-Kanälen berichten Vorarlberger, dass sie beim Finanzamt die Auskunft bekommen haben, dass es auf Grund des Familienbonus Plus zu Systemschwierigkeiten kommen kann.

Fake News von der AK

Diese Behauptungen weißt das Bundesministerium für Finanzen allerdings - auf VOL.AT-Anfrage hin - vehement zurück. Dabei würde es sich um Fake News von Seiten der Arbeiterkammer handeln. Laut dem Stellvertretenden Pressesprecher des BMF würde das System sogar jedes Jahr schneller und auch individueller werden. Was den Steuerausgleich so in der Durchführung immer leichter werden lasse.

AK sieht das Finanzministerium gefordert

Auf Nachfrage erklärt AK Vorarlberg-Steuerrechtsexpertin Eva-Maria Düringer, dass es aktuell eine Aussendung der AK Tirol gebe, in welche vor falschen Berechnungen durch den Familienbonus Plus gewarnt wird. Dabei würde das FinanzOnline-System beim Auswählen des Familienbonus Plus direkt eine Fehlermeldung anzeigen. Hier sieht die AK das BMF gefordert, diesen Programmierfehler schnellstens zu beheben. (VOL.AT)

(VOL.AT)

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