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Finale in Bischofshofen: Letzter Teil im Tournee-Drama Freund vs. Prevc

Prevc gegen Freund heißt es beim Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen.
Prevc gegen Freund heißt es beim Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen. ©AFP
Wie fit ist Severin Freund nach seinem Sturz in Innsbruck? Diese Frage bewegt die Skisprung-Fans vor dem Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen. Der deutsche Hoffnungsträger muss fast 20 Punkte auf den Slowenen Peter Prevc aufholen.

In Bischofshofen hebt sich am Mittwoch der Vorhang zum Finale der 64. Vierschanzentournee. Seit dem Auftakt in Oberstdorf liefern sich Weltmeister Severin Freund und Weltcup-Spitzenreiter Peter Prevc einen spannenden Zweikampf. Auf der Paul-Ausserleitner-Schanze kommt es zum finalen Showdown.

Das Finale der Vierschanzentournee im Ticker

Freund muss auf einen Patzer von Prevc hoffen

Peter Prevc hält dabei alle Trümpfe in der Hand. Der Slowene nimmt einen Vorsprung von 19,7 Punkten – umgerechnet rund elf Meter – auf Verfolger Severin Freund in den Wettkampf mit. Läuft alles normal, wird sich der 23-Jährige zum neuen Tournee-König krönen. Nur wenn Prevc patzt, darf Freund noch auf ein Happy End hoffen. Der Norweger Kenneth Gangnes auf Platz drei und Michael Hayböck aus Österreich als Vierter liegen schon zu weit zurück, um sich noch ernsthaft etwas ausrechnen zu können.

Wie fit ist Freund nach seinem Sturz am Bergisel?

Die am Bergisel erlittenen Prellungen könnten Freund zu sehr behindern. Der Bayer musste wegen der Blessuren auf das Training und die Qualifikation verzichten. Ein klarer Nachteil, konnte er sich dadurch nicht auf die Schanze einstellen. Prevc springt seit der Auftaktniederlage gegen Freund in Oberstdorf in einer eigenen Liga und gewann die darauffolgenden Wettbewerbe in Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck. Auch in der Qualifikation hinterließ er als Zweiter einen starken Eindruck.

Durststrecken

Bisher hat erst ein Slowene die Vierschanzentournee gewinnen können. Vor 19 Jahren triumphierte Primoz Peterka. Sollte Prevc gewinnen, würde er die drittlängste Spanne zwischen zwei Siegen eines Landes beenden. Noch länger – nämlich 22 Jahre – mussten nur die Österreicher zwischen Josef Bradl (1953) und Willi Pürstl (1975) sowie die Norweger zwischen Ingolf Mork (1972) und Espen Bredesen (1994) warten. Der letzte deutsche Sieg durch Sven Hannawald liegt mittlerweile schon 14 Jahre zurück.

Sollte Prevc auch das Springen in Bischofshofen gewinnen, wäre er der 18. Dreifachsieger der Tournee-Geschichte. Zuletzt gelang dies dem Österreicher Wolfgang Loitzl 2008/09. Der Slowene könnte es zudem als erster Springer seit Gregor Schlierenzauer vor drei Jahren wieder bei allen vier Wettbewerben auf das Podest schaffen. Gleiches gilt auch für Freund, der bisher Erster, Zweiter und Dritter wurde.

Österreicher können auf Tagessieg hoffen

Michael Hayböck hat in der Quali am Dienstag Hoffnungen auf seinen zweiten Podestplatz bei der laufenden Tournee geweckt. Der Zweite von Oberstdorf flog auf 136 m und war damit Dritter. Tagesbester war sein Rivale um den dritten Gesamtrang, der Norweger Kenneth Gangnes, mit 138,5 m vor dem slowenischen Spitzenreiter Peter Prevc (137,5).Bischofshofen.

Als Vorjahrssieger kam Hayböck mit der Paul-Außerleitner-Schanze gleich wieder sehr gut zurecht, für den Bewerb sieht er aber noch Reserven. “Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit dem Sprung noch nicht ganz”, erklärte der 24-Jährige, der wie im Vorjahr auf seiner Lieblingsschanze einen neuen Anzug anlegt.

Für Hayböck geht es um den dritten Gesamtrang. Der Norweger Gangnes liegt als aktueller Dritter 1,2 Punkte vor dem Oberösterreicher. Im Training brachte Gangnes mit einem Flug auf 143,5 m schon einen Beweis seiner Klasse. Die Weite lag einen halben Meter über dem elf Jahre alten Schanzenrekord von Daiki Ito (JPN). Weil sie im Training erreicht wurde, gilt sie aber nicht als offizielle Bestmarke.

Auch Stefan Kraft, der Tourneesieger von 2015, stellte Cheftrainer Heinz Kuttin an dessen 45. Geburtstag zufrieden. Nachdem er im Training sogar auf 140 m gesegelt war, begnügte sich der 22-jährige Lokalmatador mit 132,5 m. “Ich war beim Absprung etwas zu früh dran, das passiert mir hier nur ganz selten”, sagte Kraft.

Kuttin sieht seine zwei Topspringer durchaus im Kreis der Favoriten auf den Tagessieg. “Die Burschen haben gezeigt, was möglich ist”, sagte der Kärntner. “Wir versuchen das Beste, mit der tollen Stimmung haben wir noch besseren Aufwind.”

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