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Finale erkrampft

Celtic Glasgow verhinderte mit einem Auswärtssieg gegen Boavista ein Porto-Stadtderby im Finale des Fußball-UEFA-Cup am 21. Mai in Sevilla.

Die Schotten setzten sich nach dem 1:1 aus dem Hinspiel auswärts gegen Boavista Porto 1:0 durch, FC Porto reichte nach dem 4:1-Heimerfolg gegen Lazio in Rom ein torloses Remis zum Einzug ins Endspiel.

Celtic-Star Henrik Larsson verhinderte ein reines Stadtderby im Finale, was in der Europacup-Geschichte einmalig gewesen wäre. Der schwedische Goalgetter traf in der 78. Minute zum entscheidenden 1:0 für die Gäste. Der bereits 40. Pflichtspiel-Treffer von Larsson in der laufenden Saison ermöglichte den Schotten die erste Europacup-Finalteilnahme seit 1970. Celtic gewann ein Spiel, das bis zum 1:0 den Charakter einer klassischen 0:0-Partie gehabt hatte. Die Portugiesen, die um ihre erste Final-Teilnahme in einem europäischen Bewerb umfielen, versuchten es in der Schlussphase mit der Brechstange, ohne allerdings zu großen Chancen zu kommen.

Im Römer Olympia-Stadion bestürmte Lazio vor 72.000 Zuschauern mit Mann und Maus das Porto-Gehäuse, scheiterte aber entweder an der gut postierten Porto-Abwehr oder an Keeper Baia, der unter anderem in der 45. Minute einen Schuss von Lopez entschärfte. Lazios Cesar und Portos Postiga sahen ebenfalls kurz vor der Pause nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot. In der 57. Minute vergab Lopez einen Elfmeter, danach ließ die Moral des Sturm-Bezwingers nach und die Portugiesen, die Austria Wien aus dem Bewerb geworfen hatten, brachten den Vorsprung noch sicher über die Runden.

Boavista Porto – Celtic Glasgow: 0:1 (0:0)
Porto, 11.000
Tor: Larsson (78.)
Celtic mit 2:1 im Finale

Lazio Rom – FC Porto: 0:0
Olympia-Stadion, 40.000
Porto mit 4:1 im Finale

Finale am 21. Mai in Sevilla

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