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Fidel Castro meldet sich zurück

Kubas krankem Staatschef Fidel Castro geht es anscheinend immer besser: Das erste Mal seit seiner Operation vergangenen Juli schrieb der 80-Jährige einen Leitartikel für die Staatszeitung.

Darin beschäftigt sich Castro mit der Nutzung von Biokraftstoffen und greift die USA scharf an. Drei Milliarden Menschen seien zum Hungertod verdammt, weil die USA Getreide wie Mais als Kraftstoff für Autos verwenden wollten, schreibt Castro in dem Beitrag, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Die Zahl sei nicht übertrieben, sondern eher noch eine vorsichtige Schätzung, fügte Castro hinzu.

Über seinen Gesundheitszustand verliert Castro in dem Artikel dagegen kein Wort. Sein älterer Bruder Ramon hatte am Mittwoch mitgeteilt, Fidel sei in guter gesundheitlicher Verfassung. Allerdings ist weiter unklar, ob und wann der Maximo Lider wieder eine politisch aktive Rolle übernehmen könnte. Ende Juli 2006 hatte Fidel Castro die Regierungsgeschäfte vorübergehend seinem Bruder Raul übergeben. Seitdem war der seit 1959 regierende Fidel auf Fotos und in Fernsehaufzeichnungen, nicht aber in der Öffentlichkeit zu sehen.

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