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Feuriger Augenblick für Ofenpatin Erna

Ofenpatin Erna Both und Geschäftsführer Jürgen Kuster bei der Erstfeuerung der Naturwärme Montafon. (Fotos: meznar-media.com)
Ofenpatin Erna Both und Geschäftsführer Jürgen Kuster bei der Erstfeuerung der Naturwärme Montafon. (Fotos: meznar-media.com)
Erstfeuerung bei der Naturwärme Montafon erfolgreich verlaufen - der Winter kann kommen.

Montafon. Ein im wahrsten Sinne des Wortes feuriger Augenblick stand dieser Tage beim interkommunalen Großprojekt “Naturwärme Montafon” in Gantschier auf dem Programm: die Erstfeuerung des Hauptofens samt Taufe.
Das rund 17-Millionen-Euro-Biomasse-Heizkraftwerk der Gemeinden Schruns, Tschagguns sowie Bartholomäberg und dem Forstfonds des Standes Montafon und der Montafonerbahn AG ist nach gut einem Jahr Bauzeit in der Zielgeraden. “Es läuft alles perfekt nach Plan, die Naturwärme Montafon geht rechtzeitig zur Heizsaison 2009 in Betrieb”, so Geschäftsführer Jürgen Kuster.

Erfolgreiche Erstfeuerung

Bevor es allerdings so weit ist, stehen die letzten Feinarbeiten und Einstellungen der gewaltigen Brennöfen an - unter anderem der buchstäblich feurige Augenblick der Erstfeuerung, der dieser Tage über die Bühne ging. Geschäftsführer Jürgen Kuster entzündete gemeinsam mit Ofenpatin Erna Both den Hauptofen und wünschte sich im Beisein von Bürgermeister Martin Vallaster, den Vizebürgermeistern Karl Hueber und Elmar Egg sowie von Forstbetriebsleiter Hubert Malin, Heizwart Georg Stampfer, Noch-LAbg. Siegi Neyer, Christian Fiel sowie Bauleiter Heinz Fleisch und Norbert Burtscher (technischer Planer) sowie zahlreichen Arbeitern, Nachbarn und Geschäftspartnern, dass die Flamme im Heizkraftwerk nie mehr erlöschen möge.

Auf Natur gesetzt

Während für die Erstfeuerung die Arbeiten beim kleinen Dankes-Fest kurz unterbrochen wurden, legen die Arbeiter in den nächsten Wochen noch kräftig Hand an bei einem der leistungsstärksten Biomasse-Heizkraftwerke im Land. Zudem gehen die Arbeiten für das Ladegleis für die Naturwärme, das zudem als allgemeines Verladegleis für die Montafonerbahn dient, bereits in die Endphase. “Mit dem Bau des umweltschonenden Heizkraftwerks und des Verladegleises hat das Montafon die Zeichen der Zeit vollkommen richtig erkannt und in Zeiten von explodierenden Energiekosten voll auf die Natur gesetzt”, so mbs-Vorstandsdirektor Bertram Luger.
Dank der Naturwärme Montafon können im Endausbau 320 Objekte mit Wärme beliefert und somit jährlich rund 2,5 Millionen Liter Heizöl sowie 8000 Tonnen CO2 eingespart werden. Zudem werden etwa drei Millionen Kilowattstunden 100-prozentiger Ökostrom (entspricht etwa dem durchschnittlichen Strombedarf von 600 Haushalten) produziert werden.

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