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Feuerwehrfrau erhält Goldenes Abzeichen

Sie hat es geschafft: Verena Schnetzer ist die erste Feuerwehrfrau im Bezirk Feldkirch, die das Goldene Abzeichen erhalten hat.
Sie hat es geschafft: Verena Schnetzer ist die erste Feuerwehrfrau im Bezirk Feldkirch, die das Goldene Abzeichen erhalten hat. ©VOL.AT/ Sascha Schmidt
Zwischenwasser - Das Goldene Feuerwehrleistungsabzeichen wird nicht ohne weiteres verliehen. Um das begehrte Abzeichen zu erhalten, muss man sich einer schwierigen Prüfung in acht Kategorien unterziehen.
Verena Schnetzer im Gespräch

Verena Schnetzer von der Freiwilligen Feuerwehr Zwischenwasser ist die erste Feuerwehrfrau im Bezirk Feldkirch, die das Goldene Leistungsabzeichen erhalten hat.

Schnetzer möchte noch mehr erreichen

Kampfgeist, Enthusiasmus und ein hohes Maß an Zielstrebigkeit zeichnen die 24-jährige Feuerwehrfrau Verena Schnetzer aus Zwischenwasser aus. Bereits mit 16 Jahren ist Schnetzer  der Freiwilligen Feuerwehr beigetreten. „Ich habe mich immer für die Wettkämpfe interessiert. Ein weiterer Bewegrund war, dass mein Vater und mein Bruder bei der Feuerwehr waren“, erklärt Schnetzer ihren Entschluss. Auch hat sie klare Ziele für ihre Zukunft bei der Feuerwehr Zwischenwasser. „Ich möchte meinen Ausbildungsstand erweitern und mein Wissen an die Jugend weitergeben“, so die Vorarlbergerin. Mit dem Goldenen Feuerwehrleistungsabzeichen gibt sich die junge Frau nicht zufrieden. „Irgendwann möchte ich auch einen Dienstgrad bei der Feuerwehr erreichen“, fügt Schnetzer hinzu.

Umfangreicher und schwerer Prüfungsstoff

Die Prüfungsinhalte für das Goldene Abzeichen sind alles andere als leicht und sehr umfangreich. Das beginnt schon beim Durchspielen eines Einsatzes. Den Prüflingen wird dazu ein realistisches Einsatzszenario vorgelegt, das sie positiv lösen müssen. Welche Kapazitäten an Technik und Personen stehen mir zur Verfügung, wo positioniere ich Einsatzfahrzeuge richtig und wie sieht der Einsatz, – wie Angriffsbefehl der Einsatzkräfte vor Ort aus? Diese Aufgabenstellung ist wohl die schwerste im ganzen Prüfungsverfahren, hier scheitern die meisten Prüflinge. Daneben haben die Prüflinge diverse Berechnungen anzustellen – wie etwa die Schaumbeimischung zum Löschwasser oder zur Löschwasserversorgung. Auch gilt es, eine Einsatzmappe auszuarbeiten, Brandschutzpläne richtig zu lesen und einen Fragenkatalog mit über 300 Fragen zu beantworten bzw. daraufhin zu lernen.

Zeitintensive Vorbereitungen

Verena Schnetzer war nicht alleine. „Wir haben uns zu viert auf die Prüfung vorbereitet, was sehr angenehm und hilfreich war“, so Schnetzer. Zehnmal trafen sich die Prüflinge zur Vorbereitung und auch beim Eigenstudium wurden zahlreiche Lernstunden zur Vorbereitung auf die schwere Prüfung investiert. „Die Prüfung ist ziemlich schwer und man muss in der Vorbereitung sehr viel Zeit investieren. Alles andere muss man währenddessen auf Eis gelegt werden, um die Prüfung auch erfolgreich zu bestehen“, gibt sich Schnetzer stolz über ihren positiven Abschluss.

Frauen brauchen Durchsetzungsvermögen und Mut

Obwohl sich immer mehr Frauen für einen Beitritt bei der Feuerwehr entscheiden, sind sie zahlenmäßig klar unterlegen. Doch das tut dem gleichberechtigten Dienst bei der Feuerwehr keinen Abbruch. „Ich glaube, dass die meisten Feuerwehren sehr positive Erfahrungen mit ihren Mädchen machen und, dass diese auch anerkannt und gleichwertig behandelt werden“, meint Schnetzer. Warum Frauen noch immer sehr verhalten sind, wenn es darum geht, der Feuerwehr beizutreten, erklärt Schnetzer so: „Ich denke, es liegt am mangelnden Interesse für Technik. Außerdem kann es doch zu gefährlichen Situationen kommen, vor denen Frauen vielleicht eher zurückschrecken. Es ist halt immer noch eine Männerdomäne und man muss sich als Frau auch mal durchsetzen.“

Verena Schnetzer im Gespräch mit VOL.AT:

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