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Feuerwehr Schruns packt selbst an

Enorme Ersparnis: Hätte man den Umbau privaten Firmen übertragen, hätte er rund 300.000 Euro gekostet.
Enorme Ersparnis: Hätte man den Umbau privaten Firmen übertragen, hätte er rund 300.000 Euro gekostet. ©VOL.AT/ Hofmeister
Schruns - Zum zweiten Mal bauten die Kameraden ihr Feuerwehrhaus eigenhändig um.

„1984″ steht auf dem Trägerbalken im Aufenthaltsraum der Feuerwehr Schruns. Einige Meter entfernt, auf einem zweiten Balken, steht „2014″. „Das habe ich selbst geschnitzt”, grinst Franz Brugger, der seit 50 Jahren bei der örtlichen Feuerwehr aktiv ist.

„1984″ und „2014″ stehen für zwei größere Ausbauprojekte am Feuerwehrhaus Schruns. In beiden Fällen zeichnete Brugger federführend für das Projekt verantwortlich, arbeitete Baupläne aus und überwachte als Bauleiter die Umsetzung. Und in beiden Fällen waren es die Feuerwehrleute selbst, die für die Verwirklichung von Bruggers Ideen sorgten.

Florianijünger Martin Ganahl, Martin Prautsch, Franz Brugger, Wolfgang Willi und Daniel Dönz (v.l.). Foto: VOL.AT/ Hofmeister
Florianijünger Martin Ganahl, Martin Prautsch, Franz Brugger, Wolfgang Willi und Daniel Dönz (v.l.). Foto: VOL.AT/ Hofmeister ©Florianijünger Martin Ganahl, Martin Prautsch, Franz Brugger, Wolfgang Willi und Daniel Dönz (v.l.). Foto: VOL.AT/ Hofmeister

„Selbst in die Hand nehmen”

Seit dem Hochwasser von 1999 ist klar, dass das 1956/1957 errichtete Feuerwehrhaus zu klein ist und einer Generalüberholung bedarf. Mehrfach wurde ein Umbau angedacht, wegen der schwierigen finanziellen Lage der Gemeinde konnte kein Plan umgesetzt werden. Irgendwann setzte sich dann die Erkenntnis durch: „Wenn wir das nicht selbst in die Hand nehmen, passiert einfach nichts”, erinnert sich Brugger.

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