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Feuerteufel gefasst

Bei den Brandstiftungen von St. Georgen hat die Gendarmerie ihre Ermittlungen abgeschlossen. [12.1.2000]

Bei den Brandstiftungen von St. Georgen an der Gusen im oberösterreichischen Mühlviertel hat die Gendarmerie ihre Ermittlungen abgeschlossen, jetzt wartet viel Arbeit auf das Gericht. Am Mittwoch begann eine Serie von Lokalaugenscheinen, bei der alle 13 vom Tatverdächtigen gelegten Brände genau rekonstruiert werden. Der Jugendliche selbst wirkt nach außen hin „cool“, es wurden aber trotzdem Vorkehrungen getroffen, da Selbstmordgefahr besteht.

Der 16-jährige Lehrling hat noch am gestrigen Dienstag seine Geständnisse bezüglich der 13 von ihm gelegten Brände vor der Untersuchungsrichterin wiederholt. Es gab dabei keine Abweichungen zu seinen Angaben vor der Gendarmerie und auch die volle Übereinstimmung mit den Spuren und Fakten von den einzelnen Brandobjekten, so ein Ermittler am Mittwoch im Gespräch mit der APA. Inzwischen wurde auch offiziell die Untersuchungshaft über den 16-Jährigen verhängt.

Nach wie vor Rätsel geben die Motive auf, die den Burschen zum mutmaßlichen Brandstifter werden ließen. Er selbst machte bisher gegenüber den Gendarmen eher „oberflächliche“ Angaben. So sagte er am Dienstag noch, er habe gezündelt, „weil in St. Georgen ohnehin nie etwas los ist“.

Fest steht inzwischen, dass der mutmaßliche Brandstifter keine anderen Straftaten begangen hat. Es gibt auch keine ungeklärten Vorfälle im Raum St. Georgen.

(Bild: APA)

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