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Feuer in Ludescher Haus gelegt

Ludesch - In Ludesch ist Sonntag früh kurz nach 2.30 Uhr ein Mehrparteienhaus in Brand geraten. Alle Bewohner konnten sich jedoch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Ein Hausbewohner hat das Feuer im Flur bemerkt, weil seine Türe durch die Hitze aufbrach”, schildert Hausmeister Alexandre Yashiro den „VN”. Er selbst sperrt mit dem Hausmeisterschlüssel alle Zimmer im Ludescher Mehrparteienhaus auf, warnt die Bewohner – und verständigt die Feuerwehr. „Gott sei Dank ist niemandem etwas passiert”, sagt Yashiro.

Als die Feuerwehr nach dem Brandalarm um 2.30 Uhr eintrifft, ist die Lage unübersichtlich. „Zunächst wurde eine Person im verrauchten Gebäude vermisst”, schildert Einsatzleiter Martin Schanung von der Ludescher Feuerwehr. Eine Suchaktion beginnt.

Tür mit Axt geöffnet

„Unsere Männer sind mit schwerem Atemschutz in durch den dichten Qualm des Stiegenhauses und mussten noch zwei versperrte Türen mit der Axt aufbrechen”, so Schanung. Kurze Zeit später Erleichterung: die gesuchte Person schlief auswärts. „Somit wurde niemand verletzt”, hieß es bei der Polizei Thüringen. Etwa 15 Personen retteten sich selbst oder wurden evakuiert. Die Flammen konnten rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Feuerwehren Ludesch und Thüringen standen mit vier Fahrzeugen und 50 Mann im Einsatz, auch das Rote Kreuz wurde alarmiert.

Die Brandspuren zeigen, dass das Feuer im Gang des ersten Stockwerks ausgebrochen ist – offensichtlich hat ein Unbekannter einen mit einer Flüssigkeit getränkten Stofffetzen entzündet. „Wir gehen von Brandstiftung aus. Das sichergestellte Material wird kriminaltechnisch untersucht”, bestätigt das Landeskriminalamt eine „VN”-Anfrage.

Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt. „Die Bewohner konnten aber schon wieder in ihre Zimmer zurück. Es stinkt überall nach Rauch, aber das Haus ist bewohnbar”, so Alexandre Yashiro.

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