Festwochen-"Fidelio": Tcherniakov gesteht Schuld ein

Dmitri Tcherniakov bedauert in einer Stellungnahme gegenüber der APA die gestern bekanntgegeben Entscheidung der Wiener Festwochen, ihn als Regisseur des geplanten "Fidelio" durch Achim Freyer zu ersetzen. "Er anerkennt seine Schuld, mit den Vorbereitungen aus persönlichen Gründen in Verzug geraten zu sein, aber er hat die bildnerischen Entwürfe vor Ostern fertiggestellt", so sein Management.


Auch habe der Russe seinen Willen an der Weiterarbeit bekundet. Er habe ihm Laufe seiner Karriere noch nie eine Produktion abgesagt oder die Verschiebung einer Premiere verursacht, unterstrich der 45-Jährige.

Die Festwochen hatten am Montag die Entscheidung öffentlich gemacht, sich von Tcherniakov für die mit 14. Juni angesetzte Beethoven-Premiere im Theater an der Wien zu trennen, weil dieser “die erforderlichen Vorarbeiten für die Inszenierung und das Bühnenbild in der dafür notwendigen Zeit leider nicht erbracht hat”. Stattdessen übernimmt nun der 82-jährige Achim Freyer die Regie.

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