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Festspielfreunde fördern Spielplan

Der Verein der Freunde der Bregenzer Festspiele fördert den Spielplan mit 262.000 Euro.
Der Verein der Freunde der Bregenzer Festspiele fördert den Spielplan mit 262.000 Euro. ©Bregenzer Festspiele
Die Bregenzer Festspiele profitieren erneut von ihrem Freunde-Verein, der mit 262.000 Euro einen der höchsten jährlichen Förderbeiträge zur Verfügung stellt. Das Geld kommt dem Programm der Saison 2016 zugute. Der Verein der Freunde der Bregenzer Festspiele gehört materiell wie ideell zu den wichtigsten Förderern des Festivals.

„Freundschaft ist nicht nur ein köstliches Geschenk, sondern auch eine dauerhafte Aufgabe“, zitierte anlässlich der Generalversammlung Vereinsvorsitzender Gebhard Sagmeister den Dichter Gotthold Ephraim Lessing und betonte, dass sich aus der Bürgerinitiative der Festival-Gründungszeit eine dauerhafte Institution entwickelt habe, die auch zukünftig eine verlässliche Partnerin der Kunst bleiben werde.

Aus zwei wird eins

Eine wesentliche Neuerung ist, dass der bisherige Deutsche Freunde-Verein mit dem Österreichischen Freunde-Verein verschmolzen wurde, es forthin also einen einzigen Freunde-Verein gibt. Sagmeister dankte dem Allgäuer Unternehmer Michael Weiß stellvertretend für Vorstand und Mitglieder auf deutscher Seite für das „großartige Engagement“. Weiß ist neues Vorstandsmitglied im Österreichischen Freunde-Verein.

Sommerfest für Vereinsmitglieder

Durch den vor 14 Jahren gegründeten Intendantenfonds fördern die Festspielfreunde außerdem in der kommenden Saison zwei Programmpunkte besonders: Neben Bastien und Bastienne als musiktheatralische Erinnerung an die Festspielgründung, erhält auch die Werkstattbühnen-Oper Make no noise eine finanzielle Unterstützung. Darüber hinaus planen die Festspielfreunde am 2. Juli ein Sommerfest für Vereinsmitglieder.

Metzler: „Kunst bietet Halt“

Festspielpräsident Hans-Peter Metzler würdigte in seinem Grußwort „die Schaffenskraft und Weitsicht sowie den Mut der Festspielgründer vor 70 Jahren“, was bis heute das Unternehmen präge. Die Kennzahlen seien sehr positiv, man blicke optimistisch in die Zukunft. Kunst könne in orientierungslosen und schnelllebigen Zeiten Sinn stiften und Halt bieten. Er dankte den Festspielfreunden und bat auch um zukünftige Unterstützung.

Mehr als 1.000 Menschen sind derzeit Mitglied im Freunde-Verein. Die als gemeinnützige GmbH firmierenden Bregenzer Festspiele sind im Alleineigentum der 2002 gegründeten Bregenzer Festspiele Privatstiftung. Stifter sind der Verein der Freunde der Bregenzer Festspiele, die Republik Österreich, das Land Vorarlberg und die Stadt Bregenz.

(red)

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