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Ferrero-Waldner in Kopenhagen

Außenministerin Ferrero-Waldner reist zu einem Kurzbesuch nach Kopenhagen, um mit der dänischen EU-Ratspräsidentschaft über die Hilfen für Hochwasseropfer zu beraten.

Die Bundeskanzler Österreichs und Deutschlands hatten sich dabei für die Einrichtung eines EU-Katastrophenfonds eingesetzt. ****
Nach Angaben ihres Sprechers will sich die Außenministerin bei ihrem Amtskollegen Per Stig Moeller für die Abhaltung eines Sonderministerrates im Vorfeld des informellen Rates Ende August in Helsingör einsetzen.

Ferrero-Waldner führte vor ihrer Kopenhagen-Reise Sondierungsgespräche mit zahlreichen europäischen Amtskollegen, hieß es im Außenministerium. Schüssel war bei dem Berliner Gipfel für die Schaffung eines EU-Solidaritätsfonds für Notfälle wie bei der jüngsten Hochwasserkatastrophe eingetreten. Dieser Fonds solle in einer ersten Phase mit 500 Mio. Euro ab 2003 dotiert werden. EU- Kommissionspräsident Prodi hatte zugesagt, den Flutopfern durch Umschichtung der Strukturfonds sowie durch Kredite der Europäischen Investitionsbank Hilfe zukommen zu lassen.

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