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Ferrero bleibt Außenministerin

Benita Ferrero-Waldner wird „mit Volldampf“ weiter als Außenministerin arbeiten.

Schon am Montag werde sie in dieser Funktion nach Luxemburg reisen, kündigte die bei der Präsidentschaftswahl unterlegene VP-Kandidatin im ORF-Interview Sonntag Abend an. Auch Bundeskanzler Wolfgang Schüssel habe sie gebeten, weiter im Amt zu bleiben.

Von der Niederlage gegen Heinz Fischer sei sei „natürlich enttäuscht“. Sie sei überzeugt gewesen, die Wahl gewinnen zu können. Sie sei aber eine „faire Wettkämpferin“ und gratuliere deshalb dem siegreichen SPÖ-Kandidaten. Außenministerin will Ferrero-Waldner nun bleiben.

Der Wahlkampf war nach Auffassung Ferrero-Waldners fair, er sei aber hart geführt worden. Sie sei mit einem Rückstand von 15 Prozent in diese Auseinandersetzung gestartet und habe „sehr viel aufholen können“. Sie habe sich gedacht, das „Alzerl“ schaffe sie auch noch. Dass es doch nicht ganz gereicht hat, führte sie unter anderem darauf zurück, dass die Wahlbeteiligung eher gering gewesen sei. Das liegt nach Auffassung Ferrero-Waldners auch daran, dass manche hinterfragt hätten, ob das Amt des Bundespräsidenten überhaupt notwendig sei.

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