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Ferrari-Triumph in Melbourne

Kimi Räikkönen hat in Melbourne einen ersten WM-Etappensieg gefeiert. Der Ferrari-Pilot setzte sich im Formel-1-GP in Melbourne vor Titelverteidiger Fernando Alonso im McLaren-Mercedes und Lewis Hamilton durch.

Pole-Position-Mann Räikkönen fuhr einen ungefährdeten Triumph ein und legte damit einen Traumstart in seine Ferrari-Karriere hin. Für Ferrari fuhr er den zehnten GP-Sieg seiner Karriere ein. “Das ist ein idealer Start. Es ist ein spezieller Moment, denn das Team arbeitet sehr gut zusammen”, erklärte Räikkönen, der auch die schnellste Rennrunde gedreht hatte.

Bei seinen Boxenstopps übernahm jeweils Sensationsmann Hamilton die Führung – in seinem allerersten Grand Prix. Der dunkelhäutige Brite hatte Alonso nach einem Sensations-Start bereits in der ersten Kurve überholt, erst nach dem zweiten Boxenstopp war der Weltmeister zurück auf Platz zwei. “Da habe ich etwas Pech gehabt, aber sonst war es ein fantastisches Rennen für mich”, erklärte Hamilton. Der Youngster fuhr als erster Pilot seit Jacques Villeneuve 1996 in Melbourne beim F1-Debüt auf das Podest. Auf den weiteren Plätzen landeten BMW-Pilot Nick Heidfeld, Giancarlo Fisichella im Renault und Felipe Massa im Ferrari.

Massa hatte auf Grund eines Motorwechsels vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen müssen, stellte mit seiner Aufholjagd aber die Ausnahmestellung der beiden Topteams Ferrari und McLaren unter Beweis. Für Alonsos Ex-Team Renault fuhr Debütant Heikki Kovalainen nur auf Rang zehn. Der Finne befand sich gleich mehrfach abseits der Strecke.

Während Teamkollege Nico Rosberg als Siebenter unmittelbar vor seinem Landsmann Ralf Schumacher (Toyota) zwei WM-Punkte für Williams einfuhr, kam für Alexander Wurz in der 50. Runde das Aus. Coulthard griff den 33-Jährigen aus aussichtsloser Position an, entschuldigte sich auch unmittelbar nach dem Rennen bei Wurz. “Ich habe offensichtlich Glück gehabt”, meinte der Österreicher. Der Red-Bull-Bolide des Schotten war nur Zentimeter an seinem Kopf vorbeigeflogen.

Auch die weiteren Red-Bull-Piloten kamen nicht in die Nähe von WM-Punkten. Der von Position sieben gestartete Mark Webber musste sich in seinem Heimrennen nach einem Dreher bei der Boxeneinfahrt mit Platz 13 zufrieden geben – unmittelbar vor Vitantonio Liuzzi im Toro Rosso. Dessen Teamkollege Scott Speed sah das Ziel im ersten Saison-GP nicht.

Der zweite WM-Lauf geht in drei Wochen in Malaysia in Szene.

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