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Fernsehmacher aus Bregenz

Wer in diesen Tagen ein Sky-Fußball-Abonnement besitzt, kommt während der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika jeden Tag in den Genuss der recherchierten „News“ von Mathias Deuring.

Der in Bregenz geborene und in Kennelbach aufgewachsene Deuring fungiert während der Weltmeisterschaft für den Pay-TV-Sender Sky als Ablaufredakteur und Verantwortlicher für den „News-Corner“ aus dem Münchener Studio. Sechs Einstiege pro Tag stehen dabei am Programm. Zwar sieht man den 31-Jährigen nicht vor der Kamera – dort werden die gefilterten Neuigkeiten rund um die WM von der österreichischen Kollegin Elisabeth Gamauf-Leitner präsentiert – aber die Infos und Beiträge kommen aus der Werkstatt des Vorarlbergers Fernsehmachers hinter den Kulissen.

Hobby zum Beruf gemacht

Zum Fernsehen verschlagen hat es den im Oktober zum ersten Mal Vater Werdenden im Jahre 2004. Damals studierte der Abiturient des BORG Feldkirch noch Architektur in Wien und bekam ein Angebot, beim neuen und in Österreich noch jungen Pay-TV-Sender – damals noch „Premiere“ – mitzuarbeiten. „Beim Fernsehen hat es mir auf Anhieb gefallen. Aber die Entscheidung, mein Architektur-Studium für das TV abzubrechen, ist mir schon schwer gefallen“, so Deuring. Bereut hat er den Schritt bis heute aber in keinem Fall: „Ich war immer schon ein großer Fußballfan. Damit habe ich mein Hobby zum Beruf machen können.“ Woche für Woche werkt er nun als Sendungsleiter bei den Bundesliga-Konferenzen vom Sky-Studio in Wien. 500 Produktionen stehen schon zu Buche, „das ist schon eine Nummer, darauf bin ich stolz. Auch weil einige internationale Produktionen in der Champions League und Europa League dabei waren.“ Den größten Wurf hat er aber in diesem Jahr gemacht.

Im Team mit Stefan Effenberg

Den deutschen Kollegen von Sky fiel Deuring durch konstante Leistungen auf, und so engagierten sie ihn als Redakteur für den „News-Corner“ bei den Live-Berichterstattungen von der WM. „Das ist das erste Großereigniss für mich. Von einer WM zu berichten, war immer schon ein Traum.“ Gemeinsam mit Moderatoren und Experten wie Stefan Effenberg oder Lars Ricken arbeitet er redaktionell in einem Team von ca. 40 Leuten an den Themen des jeweiligen Spieltages. Und dies im Zwei-Tages-Rhythmus, von 9.30 bis 23.30 Uhr. „Meine Aufgabe ist es, aus all den Informationen rund um die Teams in Südafrika die interessantesten herauszufiltern und aufzubereiten.“ Eine Aufgabe, die mit viel Arbeit verbunden ist, denn, „es kommen enorm viele Neuigkeiten rund um die Endrunde in Südafrika zusammen. Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Darf man aber nicht, denn die Zuschauer sind von Sky nur das Beste gewohnt“, so der Bregenzer.Wer denn nun Weltmeister wird, kann Deuring trotz aller Hintergrund-Infos über die Teams, nicht sagen. „Das ist ganz schwer, es ist eine ausgeglichene WM, die schon ihre Überraschungen hatte, siehe Italien und Frankreich. Aber ich zähle die Deutschen doch noch zu meinem Favoritenkreis.“

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