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Fernsehjournalist in Mexiko auf offener Straße erschossen

Zusammenhang mit Arbeit unklar.
Zusammenhang mit Arbeit unklar. ©EPA
Ein TV-Journalist ist in Mexiko auf offener Straße erschossen worden. Ein Mann eröffnete am Montag in Puebla südöstlich von Mexiko-Stadt das Feuer auf Alonso de la Colina Sordo, wie die amtliche Nachrichtenagentur Notimex am Dienstag meldete.

Zwei weitere Menschen seien bei dem Angriff vor einer Bankfiliale verletzt worden, berichtete eine Regionalausgabe der Zeitung “La Jornada” auf ihrer Internetseite.

Blutiger Drogenkrieg

Bis Februar hatte De la Colina Sordo eine Nachrichtensendung im Bundesstaat Guerrero moderiert. Die Region im Südwesten Mexikos leidet besonders stark unter dem blutigen Drogenkrieg zwischen rivalisierenden Kartellen und den Sicherheitskräften.

Zusammenhang mit Arbeit zunächst unklar

Ob der Angriff auf den Journalisten mit dessen Arbeit im Zusammenhang stand, war zunächst unklar. Mexiko gilt als eines der gefährlichsten Länder für Medienschaffende. Seit 2006 wurden dort nach Angaben des Committee to Protect Journalist 13 Reporter wegen ihrer Tätigkeit getötet. Andere Organisationen geben noch höhere Opferzahlen an. (APA)

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