"Fensterbohrer" versetzt Tirol in Schrecken

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Ein auf das Aufbohren von Fenstern spezialisierter Einbrecher treibt derzeit in Tirol sein Unwesen. Seit 8./9. September gab es schon 33 derartige Fälle.

Dies berichtete das Landeskriminalamt am Montag der APA. Möglicherweise handelt es sich um einen Einzeltäter.

Die Einbruchserie hatte ihren Anfang in Innsbruck genommen. In der Folge nahm der Unbekannte Gebäude in den Umlandgemeinden Zirl, Kematen, Oberperfuss und Wattens ins Visier. Zuletzt suchte er am Wochenende Häuser in Kematen und Oberperfuß – wenige Kilometer westlich der Landeshauptstadt – heim.

Der Täter sah es stets auf Einfamilienhäuser ab, wo er sich zu nächtlicher Stunde ans Werk machte. Meistens schliefen die Bewohner zu dieser Zeit. Auch vor anwesenden Hunden schreckte er nicht zurück. Die Vorgehensweise war immer dieselbe: In den Holzrahmen von Fenstern bzw. Terrassentüren wurde – kaum hörbar – ein Loch gebohrt und anschließend der Hebel aufgeschoben.

Gestohlen wurden vorwiegend Bargeld und Mobiltelefone. Die Höhe der Beute lag vorerst bei 4.000 Euro. Bisher bekam niemand den Einbrecher zu Gesicht. Allerdings konnten Spuren sichergestellt werden.

Ähnliche Vorfälle hatte es in den vergangenen Monaten in Oberösterreich und Vorarlberg gegeben. In Tirol reagierte die Polizei mit verstärkten Kontrollen.

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