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Fellengatter avanciert zum 20. Jubiläum zur Funkenhochburg

Ein Höhepunkt jagte das nächste: Für die Kleinen war der selbstgebaute Kinderfunken das Größte.
Ein Höhepunkt jagte das nächste: Für die Kleinen war der selbstgebaute Kinderfunken das Größte. ©Bandi Koeck
Frastanz-Fellengatter. (BK) Einmal im Jahr - und das seit genau zwanzig Jahren - verwandelt sich das idyllische Dörfchen am Fuße des Vorderälpeles am Eingang des Walgaus gelegen.
Von nachmittags bis nachts auf Wilhelms Bündt

Zu einer richtigen Spektakel- und Partymetropole, die ihresgleichen suchen kann: Der Funkensamstag ist ein Pflichttermin geworden. Der sehr engagierten und bestens eingespielten Funkenzunft ist es zu verdanken, dass die größte Parzelle von Frastanz Jahr für Jahr zur Funkenhochburg aufsteigt und ihre Konkurrenz ringsum in den Schatten zu stellen weiß, denn Gründe, den Funken genau in Fellengatter-Felsenau zu besuchen gibt es unzählige. Dieses Jahr war das Jubiläumsjahr für die junge Funkenzunft, die kein bißchen leise oder gar müde ist. Mit weit über zweitausend Besuchern aus ganz Vorarlberg, Liechtenstein und vielen Schweizern wurde der über zwanzig Meter hohe Jubiläumsfunken in Brand gesetzt – eine Feuersäule sondergleichen.

Laut Auskunft der Funkner, die sich in schwindelerregende Höhen wagten, arbeiteten sie rein am Bauwerk – fein säuberliche Handarbeit mit alten Abbruchsbalken, die geschnitten und genagelt wurden – dreizehn Stunden. Rechnet man das Fällen der Funkenstange und deren Transport – schließlich wird sie in ein Betonfundament gehievt – kommt man allein auf zwanzig Stunden freiwilliger Arbeitseinsatz. Ein Dutzend Kinder konnte einmal mehr unter fachmännischer Anleitung mit Paletten einen Kinderfunken mit eigener Hexe bauen, der vor dem Hauptfunken entfacht wurde.

Darüber hinaus gab es all die vielen Highlights, die es sonst auch zu bestaunen gibt: Dem Fackellzug mit Gratis-Fackeln und Bons für alle Kinder, Kinderfeuerwerk, Live-Blasmusik aus Frastanz, Prominente, die beliebte Funkenwette mit den Sektoren (welche für Einheimische überflüssig sind aber den Gästen so manches Grübeln bescheren können), dem lauten Knall wenn die Hexe explodiert, fein Grilliertem und natürlich – nach verdienter Wartezeit – das atemberaubende Feuerwerk, das wahrscheinlich auf dem Mond zu sehen ist, derart kollossal und farbenfroh ist es. Und im Anschluss, wenn die letzten Holzscheite noch brennen, denkt noch niemand an die Heimreise: Im Festzelt und im gemütlichen Stüble wird bis in die frühen Morgenstunden abgefeiert, geschunkelt und getanzt. Bleibt zu hoffen, dass es mindestens für die nächsten zwanzig Jahre in Fellengatter so spektakulär bleibt!

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