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Feldkirchs Handballer verloren zum Abschluss

Spielertrainer Bernhard Grissmann warf sieben Tore aber Feldkirch verlor.
Spielertrainer Bernhard Grissmann warf sieben Tore aber Feldkirch verlor. ©VOL.AT/Luggi Knobel
Mit einer viel zu hoch ausgefallenen 33:24 Niederlage kehrten Feldkirchs Handballer vom letzten Saisonspiel in Alfdorf zurück.

Nach einer schwachen Anfangsphase mit einem starken Mittelteil verloren sich die Blau-Weissen nach knapp 40 Minuten in unzähligen technischen Fehlern und unterlagen dem Alfdorf schlussendlich zu hoch aber absolut verdient.

Die Vorzeichen vor diesem letzten schweren Auswärtsspiel standen alles andere als gut. Neben den beruflich verhinderten Alex Hintringer und Burki Veit  sowie dem privat abwesenden Roland Vogel blieben mit Adnan Lidan und Akos Balogh zwei weitere Akteure  verletzungsbedingt zuhause. Alfdorf legte von Beginn an vor und war nach dem Treffer von Besnik Salja zum 7:3 schon vier Tore entfernt. Vor allem Simon Bareiß war von der Feldkircher Abwehr, die sich des Öfteren einfachst düpieren ließ, nicht in den Griff zu bekommen. Der Toptorschütze überzeugte neben 10 Treffern auch durch schöne Kreis- und Flügelanspiele. Feldkirch wirkte in der Vorwärtsbewegung sowie im Angriffsspiel ideenlos und ließ etliche gute Möglichkeiten ungenützt. Verlassen konnten sich die Blau-Weissen bei Manuel Brunner, der als Siebenmeterschütze fungierte und alle vier Strafwürfe souverän verwandelte. Beim Stand von 12:7 schien eine erste Vorentscheidung gefallen zu sein, doch die Blau-Weissen, die nun in der Abwehr immer besser wurden erkämpften sich Ball um Ball, die Philipp Franz durch schnelle Konter in bare Münze umwandeln konnte. So schafften es die Feldkircher, mit einem 13:13 in die Pause zu gehen.

Die Ansprache von Spielertrainer Bernhard Grissmann, im Angriff bis auf die 100%ige Chance zu spielen und in der Abwehr aggressiver zu agieren schien zu Beginn zu fruchten, denn Florian Hintringer konnte nach 35 Minuten die erste und einzige Führung der Gäste erzielen (15:16). Doch anstatt diese positive Stimmung mitzunehmen produzierten Feldkirchs Angreifer nun einen  technischen Fehler nach dem anderen und ermöglichten es den Alfdorfern, den Spieß endgültig umzudrehen. Als Simon Bareiß das 22:17 erzielte zückte Gästetrainer Grissmann stocksauer die Time-Out Karte und sprach diese katastrophale Vorstellung an. Doch anstatt sich zusammenzuraufen und sich gegen die Klatsche zu stemmen wurden weiterhin munter Bälle verschenkt und Geschenke verteilt. Auch der ein oder andere Pfiff der ansonsten guten Schiedsrichter waren in dieser Phase etwas unglücklich, aber schlussendlich waren die Feldkircher ihres eigenen Schicksals Schmied. Beim 33:24 wurde die Partie abgepfiffen und die Montfortstädter beenden die Saison auf dem guten 6. Tabellenplatz.

Im Gegensatz zu den Alfdorfern ist für Feldkirchs Handballer die Saison noch nicht vorbei, denn am 26./27.4 treffen die Blau-Weissen beim Cup-Final-Four in Laupheim im Halbfinale auf Bregenz Handball II, im anderen Halbfinale stehen sich Gastgeber und Landesligameister Laupheim und die TS Dornbirn gegenüber. Nicht dabei sein werden aus privaten Gründen die Hintringer-Brüder, was sicherlich schmerzhaft ist. Dennoch gehen die Feldkircher optimistisch in diese Final-Four und werden versuchen, das Bestmögliche herauszuholen.

Zu guter Letzt bedanken sich die Herren an dieser Stelle bei den Sponsoren, Gönnern und Fans für die Unterstützung während der Saison und hoffen, auch in der kommenden Spielzeit auf deren lautstarken Support zählen zu können.

25. Runde Landesliga Staffel 3

TSV Alforf – HC JCL BW Feldkirch 33:24 (13:13)

HC JCL BW Feldkirch: Busa, Feichter; Grissmann 7, Büchele, Khüny 1, Xhemaj, Lampert, Hintringer 3, Franz 6, Kutluana 3, Brunner 4/4.

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