AA

Feldkirch wie aus einem Guss

Der EHC Feldkirch 2000 gewann am Mittwoch gegen den EHC Lustenau mit 5:2 und beendet den Grunddurchgang der Nationalliga an erster Stelle. Dornbirn musste sich in Salzburg 3:5 geschlagen geben.

Im “Finale” des Grunddurchgangs der Eishockey-Nationalliga ließ der EHC Feldkirch 2000 nichts mehr anbrennen: Einen Punkt hätten die Pokel-Schützlinge noch benötigt, um Platz eins zu fixieren – mit einem 5:2-Erfolg stellte man klar, dass man nicht zufällig den Großteil der Meisterschaft an der Tabellenspitze gestanden ist. Der EHC war eigentlich nur in den ersten Minuten in der Lage, die Hausherren zu fordern: Sigi Haberl überlistete gleich im ersten Powerplay nach 2:05 Minuten Feldkirch-Schlussmann Seidl mit einem Schuss von hinter dem Tor, der via Goalie-Schlittschuh den Weg ins Gehäuse fand. Johannes Hehle erzielte im ersten Powerplay der Montfortstädter den Ausgleich, als Don Kinney im zweiten die erste Feldkirch-Führung erzielte, kam das Werkel des Tabellenführers ins Laufen. Lustenau hatte gegen die kompakte Teamleistung der mit vier Sturmlinien angetretenen Hausherren, die nach einer langen Verletzungsserie pünktlich zum Play-off-Start wieder komplett antreten konnten, nicht viel entgegenzusetzen. Nach Hehles zweitem Tor und dem 4:1 von Colleoni nahm EHC-Coach Mark Nussbaumer ein Timeout, doch mehr als ein kurzes Aufbäumen war nicht drin. Hofers Anschlusstreffer in der 36. Minute änderte nichts mehr, 19 Sekunden nach der letzten Drittelpause sorgte Walch mit einem satten Schuss für die Entscheidung.

Auch der EC Dornbirn konnte beim direkten Konkurrenten der Lustenauer in Salzburg keine Schützenhilfe leisten. Ohne die verletzten Urban und Messner sowie mit einem schwer angeschlagenen Goalgetter Tommy Kiviaho, der wegen einer Knöchelverletzung zwei Drittel lang nur im Powerplay aufs Eis kam, hielt man zwar mit, zog aber am Ende 3:5 den Kürzeren. Andrej Rajcak traf in Unter- und Überzahl, sogar Kiviaho war im Schlussabschnitt noch mal im Powerplay zur Stelle, ehe Schwab in der Schlussminute mit einem Empty-net-Goal für die Entscheidung sorgte.

Damit überholen die Salzburger Lustenau und haben im ersten Viertelfinalduell am Samstag Heimrecht, Feldkirch kann zu Hause gegen “Lieblingsgegner” Kapfenberg antreten. Auch die Dornbirn Bulldogs dürften nicht zufrieden sein, denn Gegner Zeltweg ist sicher der unangenehmste Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.

EHC Feldkirch – EHC Lustenau: 5:2 (2:1,2:1,1:0)
Vorarlberghalle, 2200, SR Peiskar, Graber, Hofer
Torfolge: 0:1 (3.) Haberl, 1:1 (6.) Hehle, 2:1 (12.) Kinney, 3:1 (24.) Hehle, 4:1 (28.) Colleoni, 4:2 (36.) Hofer, 5:2 (41. Walch)

EC Salzburg – EC Dornbirn: 5:3 (1:0, 2:2, 2:1)
Volksgarten, 200, SR Potocan, König, Riener
Tore: Lainer (7./PP), Johnston (28.), Hanschirik (33., 46.), Zach (60.) bzw. Rajcak (22./SH, 30.), Kiviaho (52.)

Weitere Spiele:
Kapfenberg – Zell am See: 0:3 (0:0,0:3,0:0)
WE-V – EV Zeltweg: 8:7 (2:4,4:3,2:0)

Links zum Thema:
Eishockey.at
EHC Feldkirch 2000
EHC Lustenau
Bulldogs Dornbirn
EHC Bregenzerwald

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg Sport
  • Feldkirch wie aus einem Guss
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen