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Feldkirch erstmals Cupsieger

BW Feldkirch gewann das Cupfinale gegen Sulzberg mit 1:0. Mittelfeldspieler Stefan Strammer schoss im 31. Pokal-Endspiel gegen die kampfstarken Wälder das Goldtor.

Der Pott bleibt im Oberland, Außenseiter Sulzberg gelang die Sensation nicht. Erster Triumph im Vorarlberger Fußball-Toto-Cup in der Vereinsgeschichte des Sparkasse BW Feldkirch. Beim Endspiel in Hohenems vor 1200 begeisterten Zuschauern (darunter mehr als die Hälfte aus Sulzberg), das Rasse und Klasse hatte, ging die Elf von Teddy Pawlowski mit 1:0 als hochverdienter Sieger vom Platz. Trotz des Fehlens der Beck-Brüder Thomas und Roger sowie Kieber war Favorit Feldkirch über die gesamte Spielzeit die spielbestimmende Truppe. Für die Montfortstädter war es Balsam auf den Wunden nach dem verkorksten Frühjahrsdurchgang.

Kurz vor der Pause schoss ausgerechnet Stefan Strammer, der mit Saisonende in der zweiten Garnitur der Blau-Weißen Trainer wird, das Goldtor. Nach einer Vonbrül-Ecke kam der Ball nach Lang-Schuss-Versuch zum Goldtorschützen, der aus kurzer Distanz traf (40.). „Strami“ wurde auch zum besten Spieler des Endspieles gewählt. Feldkirch erspielte sich während der gesamten Spielzeit beste Einschussmöglichkeiten: Pekala (13./44./49.), Leimegger (17.), Maier (34.), Hoxha (38./Querlattenkopfball), Vonbrül (47./50.) und Lang (80.) konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Schon nach 17 Minuten hätte der Favorit die Partie entscheiden müssen, machte sich das Leben selbst schwer. Sulzberg kämpfte tapfer, stand nicht umsonst im Endspiel bot auch sonst eine gute Leistung vergab durch Baur (51./82.) und Herzog (79.) die Chance auf den möglichen Ausgleich.

Lohn für Sulzberg: Erste Teilnahme als Wälderklub im ÖFB-Cup ist fix. Feldkirch hatte doch noch Grund zum Jubeln und die Saison ist gerettet. Mehr Applaus bekam der Verlierer aus dem Wauld, die mit Standing ovations in die Kabine verabschiedet wurden.

Stimmen zum Spiel:
Teddy Pawlowski (Trainer BW Feldkirch): Es war ein hochverdienter Sieg meiner Mannschaft, die trotz der zuletzt schlechten Leistung Charakter gezeigt hat und spielerisch, taktisch und kämpferisch glänzte. Das ist für mich der schönste Tag im Amateurfußball. Leider haben wir zu viele Topchancen ausgelassen um das Endspiel frühzeitig zu entscheiden. Zwei Tage haben wir uns im Wald uns auf den Höhepunkt vorbereitet. Jetzt hat Feldkirch statt dem Meistertitel eben den Pokal gewonnen.

Fredy Huckenbeck (Trainer FC Sulzberg): 90 Minuten Kämpferherz und Siegeswillen war gegen ein starkes Feldkirch zuwenig. Trotzdem können wir erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen. Sulzberg stolzer Zweiter und wir haben alles probiert, aber am Ende fehlte auch das Glück auf unserer Seite.

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