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FC-Tirol-Prozess fortgesetzt

Am Innsbrucker Landesgericht ist am Dienstag der FC-Tirol-Prozess rund um offene Spielergehälter mit der Einvernahme einzelner Spieler fortgesetzt worden.

Von den drei Angeklagten, den Ex-Präsidenten Martin Kerscher und Othmar Bruckmüller sowie dem ehemaligen Rechtsreferenten Hansjörg Mader, war nur Kerscher anwesend. Robert Hochstaffl, der den Fußballverein gemanagt hatte, folgte dem Prozess als Zuhörer.

Ex-FC-Tirol-Spieler Walter Kogler, der nach der Misere des FC Tirol im Vorjahr zum FC Kärnten gewechselt ist, gab an, von Seiten der Vereinsverantwortlichen nie über die finanziellen Schwierigkeiten des Fußballklubs aufgeklärt worden zu sein. Auch als er Anfang Mai 2002 die Verlängerung des Vertrages bis Ende Juni 2004 unterschrieben hatte, habe ihm der damalige Präsident Bruckmüller den Fortbestand des FC Tirol zugesichert. “Hätte ich damals von den finanziellen Schwierigkeiten des Vereins gewusst, hätte ich nie den Vertrag unterschrieben”.

Friedrich Gatscha, der Rechtsanwalt der 14 Spieler, fragte Kogler, ob er denn gewarnt worden wäre, dass auf Grund der finanziellen Situation sein erster Spielervertrag von Jänner 1999 nicht eingehalten werden könne. Kogler dazu: “Nein. Ich habe erst kurz vor dem Entzug der Lizenz von den finanziellen Schwierigkeiten gewusst.”

Die Verhandlung soll am 9. September mit der Einvernahme aller drei Angeklagten fortgeführt werden. Über den FC Tirol war im vergangenen Sommer der Konkurs eröffnet worden. Mehr als 150 Gläubiger hatten ihre Forderungen angemeldet.

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