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FC Höchst erster Titelanwärter

Christian Schöpf will mit FC Höchst wieder den Meistertitel erreichen.
Christian Schöpf will mit FC Höchst wieder den Meistertitel erreichen.

Höchst. Immer wieder Jahr für Jahr der gleiche Tenor aus den vielen traditionsreichen Vorarlbergligaklubs: ?Wir wollen um den Meistertitel ein gewichtiges Wörtchen mitreden, aber sollte uns der Platz eins gelingen, ist der Aufstieg in die höchste Amateurklasse Österreichs, sprich Regionalliga West sicher kein Thema. So wiederum geschehen vor dem Meisterschaftsstart am kommenden Wochenende im Ländle-Unterhaus. Von der Vorarlbergliga bis hinunter zur neu eingeführten fünften Landesklasse rollt der Ball ab sofort wieder auf Vorarlbergs Fußballplätzen. Nur Westligaabsteiger FC Höchst würde den Schritt in die Drittklassigkeit wieder waagen, sonst ist kein einziger Verein bereit dort künftig zu spielen. Drei Saisonen lang hat der FC Höchst vergeblich versucht, wieder eine fixe Größe im Ländle-Amateurfußball zu sein und der Traditionsverein ist dort wieder zurückgekehrt, wo man eigentlich nicht mehr hinwollte. Nun sind in Höchst alle Anstrengungen auf den ersten Tabellenplatz in der Vorarlbergliga ausgerichtet. Die Hausaufgaben wurden in der Übertrittszeit auf alle Fälle gemacht. Mit dem Ex-Profitrio ?Matze? Nagel, Christian Schöpf und ?Buffy? Vonbrül hat man die höchstwahrscheinlich drei stärksten Kicker für diese Spielklasse unter Vertrag genommen. Allerdings hat Höchst auch sieben qualitativ ausgesprochen gute Spieler ?verloren?. ?Wir sind uns der Favoritenrolle bewusst, aber die Rückkehr in die Westliga wird angestrebt?, so Höchst-Langzeitcoach Michael Grabherr, der schon acht Jahre lang als Coach tätig ist. Laut Grabherr hat man den ausgeglichensten Kader der gesamten Vorarlbergliga zur Verfügung. Aus dem letztjährigen Regionalligakader stehen aber noch viele Kicker in den Höchster Reihen und viel Qualität ist auf allen Positonen vorhanden. Der Weg zum Meistertitel führt über Höchst. Aber es werden einige Topklubs um den Meistertitel ?raufen?. Die starken Wälderklubs Egg und Bizau werden ebenso dazugehören wie die beste Frühjahrself Wolfurt und Cupsieger Viktoria Bregenz. Apropos Viktoria: Trainer Peter Sallmayer hat ganz klare Ziele und Vorstellungen für die Zukunft: ?Wir möchten in zwei Jahren sportlich genau gleich weit sein, wie der SC Bregenz und auch diesen Stellenwert bekommen. Diese Saison ist noch ein Übergangsjahr, aber dann greifen wir voll um den VL-Meistertitel an.? Für Vorjahres-Vizemeister Röthis wird es schwer den zweiten Endrang zu verteidigen. Das weiß auch Röthis-Präsident Andreas Nachbaur: ?Wir haben eine extrem schwere Auslosung zum Saisonstart und können nicht in Bestbesetzung loslegen. Das wird enorm schwierig, die erfolgreichste Saison aller Zeiten zu wiederholen.? Abzuwarten bleibt inwiefern ?Frühjahrsmeister? Wolfurt in die Titeljagd vielleicht entscheidend eingreifen kann. ?Wir wollen unter die besten sechs Klubs kommen, aber der Einbau von jungen Nachwuchstalenten steht auch in Zukunft im Vordergrund?, sagte Wolfurt-Sportchef Alexander ?Büffel? Bernhard. Laut ?Büffel? sind dreizehn Eigenbaus im Aufgebot und zehn Kicker mit Jahrgang 1990 und jünger. Vorne erwartet werden auch Egg und Bizau. Besonders Egg rüstet zum großen Angriff. Mit dem Trio Infernale Selcuk Olcum, Dejan Stanojevic und Heimkehrer Martin Wolf hat Egg drei außergewöhnliche Spieler zur Verfügung. Mit Fabian Fetz steht auch wieder der Standardtorhüter zwischen den Pfosten der Elb-Truppe. Westligaabsteiger Rankweil hofft beim Neubeginn in der Vorarlbergliga auf bessere sportliche Zeiten als zuletzt.

(Quelle: Meine Gemeinde ? Thomas Knobel)

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