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FC Hard will dritten Hallentitel

Mitarbeiter der Sparkasse Wolfurt
Mitarbeiter der Sparkasse Wolfurt ©Thomas Knobel
Wolfurt. Jetzt beginnt mit dreißig Amateurteams der eigentliche Hallenzauber um die inoffizielle Vorarlberger Hallenfußballmeisterschaft. Noch ist es keiner Mannschaft gelungen, den Titel dreimal zu erobern. Vielleicht gelingt dieses Kunststück erstmals dem FC Hard, der 2002 und 2006 den Masterssieg holte.

Auch die heimische Akademie Unter-19-Mannschaft gewann 2003 und 2007 das Wolfurter Hallenmasters. RLW-Herbstmeister Hard gilt heuer als der Topfavorit, in den beiden letzten Jahren wurde die Jakubec-Elf unglücklich jeweils Dritter. „Wir treten fast in stärkster Besetzung an, sind klarer Favorit und werden auf den Turniersieg losgehen”, sagte Hard-Geschäftsführer und Sportchef Reinhard Fetz, der zur Zeit auf Urlaub in Vietnam weilt. Auch Hard-Trainer Peter Jakubec fehlt in der Vorrunde wegen eines Erholungstripps in der dominikanischen Republik. Das Duo Herwig Klocker/Andreas Kollmann wird Hard betreuen. „Wir haben eine sehr gute Mannschaft, aber in der Halle kann vieles passieren und es herrschen andere Gesetze”, weiß Hard-Trainer Peter Jakubec. Mit dem Top-Sturmduo Thomas Beck/Herbert Sutter, Simon Schnepf, Markus Grabherr, Murad Gerdi, Sebastian Beer, Semih Yasar und Goalie Jörg Stadelmann verfügt der Topfavorit Hard über zwei starke Blöcke.

Schärfste Gegner sind wohl die beiden Ligakonkurrenten Dornbirn und Bregenz sowie Hausherr Wolfurt. Dornbirn und Bregenz vertrauen aber jeweils der jungen Generation und es überwiegt die Freude und Spaß am Hallenfußball. Dornbirn-Coach Armand Benneker ist in seiner Heimat Holland, „Ersatz” ist Co. Erwin Wawra und Sportchef Dietmar Ölz. Bei den Rothosen werden nur die beiden Routiniers Christoph Fleisch und Samir Karahasanovic spielen, sonst nur aufstrebende Youngsters wie Alexander Sala oder Torjäger Deniz Mujic. „Für uns hat die Meisterschaft oberste Priorität, trotzdem wird sich die junge Garde in der Halle gut präsentieren”, meinte Dornbirn-Coach Armand Benneker.

Bei den Bodenseestädtern werden die Talente Lokman Topduman, Sandro Gotal und Eren Dulundu versuchen die Torgaranten zu sein. Schwer einzuschätzen ist die heimische AKA-U-19-Truppe, im Freien noch vieles schuldig geblieben will man auf dem Parkett glänzen. Sieben von achtmal erreichte die AKA in den letzten Jahren das große Finale. Titelverteidiger SK Meiningen wird den Sensationssieg aus dem Vorjahr nicht verteidigen können. Dem Landesliga-Herbstmeister fehlen mit den beiden Stürmern Selcuk Olcum (Egg) und Sevket Akyildiz (DSV) sowie Goalie Andreas Hölblinger und Zlatko Jurcevic ein starkes Quartett vom Vorjahr. Bereits heute, am ersten Masters-Spieltag sind mit Dornbirn und Hard zwei Westliga-Mannschaften im Einsatz.
Thomas Knobel

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